österreichische schlachthöfe
© Land schafft Leben, 2016

Insgesamt werden in Österreich pro Jahr über 80 Millionen Mast- und Suppenhühner geschlachtet, davon 3,5 Millionen Bio-Hühner (Stand 2016). Die Hygieneverordnung der EU macht es mit einer Reihe von Auflagen kleineren Betrieben schwerer, überhaupt eine ordnungsgemäße Schlachtung und Zerlegung erwerbsmäßig durchzuführen. Dass in Österreich vier Schlacht- und Zerlegebetriebe fast alle Masthühner verarbeiten, liegt vor allem an den teuren Maschinen, die eine effiziente Schlachtung von tausenden Tieren ermöglichen. Die Schlachtanlagen rechnen sich erst ab einer großen Menge an geschlachteten Hühnern. Rund fünf Prozent der Mäster schlachten am eigenen Hof.

Ausstallen, Transport und Schlachtung laufen im Bio-Bereich wie im konventionellen ab. Bio-Hühner werden nicht gleichzeitig mit konventionellen, aber in denselben Schlachthöfen und mit denselben Maschinen geschlachtet und zerlegt.

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