Unsere Botschafter/innen

Land schafft Leben Botschafter/innen sind Privatpersonen, Konsumenten/innen und Vortragende, die Feuer und Flamme für die Mission von Land schafft Leben sind. Wertfrei und transparent tragen sie unsere Botschaften und Inhalte nach außen und helfen uns, das Wert-Bewusstsein für österreichische Lebensmittel zu stärken. Unsere Botschafter/innen teilen zum Beispiel unsere Beiträge auf Social Media, bauen unsere Inhalte in ihre Arbeit ein oder verlinken auf unsere Seite. Jede Art der Unterstützung ist gleichwertig und wird von uns wertgeschätzt! 

Möchtest auch du Land schafft Leben-Botschafter/in werden? Dann kontaktiere uns unter post@landschafftleben.at

Dich erwartet ein gemeinsames Treffen mit einem Briefing zur Arbeit von Land schafft Leben zur Vernetzung und zur Weiterbildung zu unseren Inhalten!

Sabine Ablinger

'Im Salzkammergut, da kann man gut...' die wunderbare Natur mit allen Sinnen erleben, die Arbeit der Bauern als Landschaftspfleger vor Ort sehen, sprichwörtlich begreifen und bei Sabine fürs LEBEN lernen. 'Das ist eine aufgelegte Sache', erzählt die überzeugte Bio-Seminar-Bäuerin von ihrer täglichen Arbeit auf einem der schönsten Flecken Österreichs. Diese kostbaren Grundlagen ihrer Nebenerwerbslandwirtschaft - Gras-/Grünland, Weide und biologische Kreislaufwirtschaft - und eine Reihe von pädagogischen Zusatzausbildungen macht die dreifache Mutter auf ihrem Bio-Erlebnisbauernhof 'Bruckbacher' erlebbar. Seien es die Krabbel-Kinder, Kindergartengruppen oder Schulklassen aller Jahrgänge bis hin zu naturbegeisterten Erwachsenen, alle sind auf ihrem Hof herzlich willkommen und dürfen selbst Hand anlegen, Gras heigen, ernten, Eier abnehmen, gemeinsam kostbare Lebensmittel zubereiten und vor allem: genießen!  

Katrin Bajrami

Es sind gerade die kleinen Schritte, die die Welt zum Besseren verändern, davon ist die Wahlkärntnerin mit Ennstaler Wurzeln überzeugt. Zu diesen kleinen Schritten in Sachen Ernährung animiert die ausgebildete Diätologin und angehende Ernährungswissenschaftlerin in Vorträgen und Workshops Der Denk-Schritt, von der Regionalität auf Qualität zu schließen, liegt nahe, sollte aber nicht ungeprüft erfolgen.

Größere und schnellere Schritte tragen die begeisterte Hobby-Sportlerin vorzugsweise in die Natur. Die einzelnen Schritte zum schlussendlichen Genuss beim Kochen und Essen kennzeichnen laut Katrin Experimentierfreude in der Kombination der Lebensmittel.  

Michelle Berchtold

Kinder sind das bevorzugte Publikum der freiberuflichen Diätologin, wenn sie dieses für gesunde Ernährung begeistern will. Nicht nur die beiden eigenen geben  Michelle dann mit strahlenden Augen das denkbar klarste Feedback. Mit Hand anlegen beim Herstellen und Verkochen von Lebensmitteln macht Themen wie Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität viel begreifbarer als das bloße Reden und Theoretisieren darüber. Alles was geht selber machen ist die einfache Philosophie, die die Salzburgerin am Bio-Bauernhof ihrer Schwiegereltern und besonders im Garten desselben Tag für Tag lebt und in Kochkursen, Vorträgen und Workshops vermittelt.

Martina Brunnmayr

"Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen"- diesen Spruch lebt die Oberösterreicherin. Aus beruflicher Erfahrung weiß Martina, dass Ernährung und Psyche eng zusammenhängen und daher gehören für die Diätologin gesunde Ernährung und Genuss auch zusammen. Aufgewachsen auf einem Mostviertler Bauerhof ist Martina die Regionalität und Saisonalität ein Herzensanliegen. Dies ist auch einer der Gründe, warum Martina bei Land schafft Leben mitwirkt.

Aufklärung im Bereich der Ernährung ist ihr im Rahmen von Vorträgen und Workshops ein großes Anliegen. Mit dieser Mission ist sie im Großraum Steyr/Ennstal und im Mostviertel unterwegs. Nicht nur bei Martinas Kochkursen, sondern auch in ihrer Küche spiegelt sich ihre Leidenschaft fürs Kochen und für regionale und saisonale Herkunft der Lebensmittel wieder. Gerne wird auch Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten verwendet. Bewegung an der frischen Natur ist für Martina ein wichtiger Ausgleich.

Petra Eberharter

Auch wenn Petra auf ihrem Foto ein eindeutig als „gut“ eingestuftes Lebensmittel in Händen hält, so weiß die ausgebildete Diätologin, dass gesunder Genuss „Jenseits von Gut und Böse“ zu Hause ist. Folgerichtig schwingt sie weit lieber und gekonnt den Kochlöffel als die Moralkeule. Dass sich dabei auch schon mal Quallen, Hühnerfüße oder Heuschrecken auf ihrem Teller finden, spricht zumindest für ihren Mut und eine Extraportion Neugierde. Vielfalt ist ihr Zauberwort und diese findet die Oberösterreicherin zu Hauf in regionalen und saisonalen Produkten. „Das Gute liegt so nah“ sagt sie nicht nur, sondern „tut“ es auch, weil: „Unser tägliches Einkaufsverhalten entscheidet nicht nur wie es unserem Körper geht, sondern auch unserer Natur, unserem Lebensraum, unserer Mutter Erde.“ 

Wolfgang Fank

Sanft, ausgeglichen und ohne Extreme: Die Eigenschaften seiner Herkunftsregion, dem oststeirischen Joglland, treffen auch auf Wolfgang Fanks Persönlichkeit zu, wie er selbst sagt. Gemeinsam mit seiner Familie bewirtschaftet er den Rosterhof - und das als absoluter Hahn im Korb, denn neben Wolfgang, seiner Frau und seinen zwei Töchtern leben auf dem Rosterhof noch 3000 Legehennen, deren Eier frisch und in Form von hausgemachten Nudeln direktvermarktet werden. Wolfgang ist außerdem Lehrer an der land- und forstwirtschaftlichen Fachschule Kirchberg am Walde, wo er Unternehmensführung und Sport unterrichtet. Neben der Bewegung ist das Essen die zweite Herzensangelegenheit des vielseitigen Sportlers. Mit ein Grund dafür, dass im Hause Fank sehr bewusst, regional und saisonal gegessen wird - und man sich außerdem noch mit vielen Lebensmitteln selbst versorgt. Denn: "Es ist Luxus, wenn man weiß, was man isst."

Raphaela Fink

Raphaela war im Team von Land schafft Leben maßgeblich an der Aufbereitung unserer Inhalte beteiligt. Umso schöner, dass sie als Botschafterin weiterhin an Bord ist! Bei Vorträgen und in Gesprächen wird sie Land schafft Leben als Best-Practice-Beispiel nach außen tragen. „Es ist mir ein besonderes Anliegen die exzellente und hochwertige Arbeit von Land schafft Leben in meinem Wirkungskreis positiv zu positionieren. Jede erreichte Person kann ein Saatkorn zur Verbreitung des Wissens sein.“

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“ so das Motto der gleichermaßen lokalpatriotischen wie weltoffenen Vulkanländerin. Sorgfalt im Umgang mit Rohstoffen und Menschen ist ihr wichtig. Wo Produkte hergestellt werden, unter welchen Bedingungen, aus welchen Stoffen sie bestehen: Wenn diese Faktoren am Produkt nicht erkennbar sind, fragt sie nach. Das schafft Bewusstsein und kann ein Denkanstoß für die Erzeugung und den Verkauf von fairen Produkten sein. Ihre Leidenschaft für die Themen Nachhaltigkeit und Regionalität zeigt sich auch durch Raphaelas aktuellen Position als Projektleiterin für Ökologische Zukunftsfähigkeit beim Steirischen Vulkanland.

Christina Grammelhofer

"Zukunft braucht Herkunft". Nach diesem Motto bewirtschaftet Christina Grammelhofer gemeinsam mit ihrer Familie einen Biohof im steirischen Aflenz. Das respektvolle und wertschätzende Miteinander von Mensch und Tier steht auf dem Familienbetrieb im Vordergrund, mit dem Bestreben, auf lebendigen Böden gesunde Lebensmittel herzustellen. In ihrem Beruf als Krankenschwester und Diabtesberaterin macht Christina Tag für Tag die Erfahrung, dass es häufig am Know-how für eine gute Lebensmittelauswahl und deren Zubereitung fehlt. Deshalb hat sie sich auch gleich zur Seminarbäuerin und Brotsensorikerin ausbilden lassen, wodurch sie ihre Begeisterung für das Kochen und Backen in vielfältigen Kursen und Workshops weitergeben kann. So vermittelt sie nicht nur Kochkenntnisse, sondern kann ihren Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern auch für einen bewussten Lebensmitteleinkauf sensibilisieren und ihnen ernährungsphysiologische Werte weitergeben. In ihrer eigenen "Hofküche" können Interessierte Kochen lernen und dabei gleichzeitig den Bauernhof erleben. Zusätzlich arbeitet Christina auch noch beim Magazin "Kochen & Küche", wo sie bei der Rezeptauswahl großen Wert auf Regionalität und Saisonalität legt. In all ihren Tätigkeiten vereint sie Hobby und Beruf und darf so ihren Traum leben, wie sie selbst sagt.

Rosemarie Haider

Rosemarie ist auf einem Mühlviertler Biobauernhof aufgewachsen. Sie nennt das ihr „Lebensglück“. Dort wurden ihr „wahre Werte“ vermittelt, wie sie sagt, die sie in ihren verschiedenen Ausbildungen bis heute begleiten. Im Zentrum dieser Werte steht die Frage nach dem rechten Zu- und Umgang mit Lebensmittel. Diesen geht die Landwirtschafts-Meisterin in Vorträgen und Workshops nach. Dabei nimmt sie auf ihren Streifzügen durch die verschiedensten Themen rund um Kochen und Küche, Geschmack und Genuss interessierte KonsumentInnen und Genussspechte mit.

In ihrer „Gastrosophischen Praxis“ vermittelt sie die „Lehre von den Freuden der Tafel“ (Gastrosophie) ganz praktisch, indem sie die Begeisterung fürs Selber-Kochen schürt und ganz bewusst die Auseinandersetzung mit der täglichen Nahrung anregt: „Essen muss wieder einen besonderen Stellenwert und eine besondere Wertigkeit bekommen.“ Seit einigen Jahren bereichert sie im Salzburger Bauer die Bäuerinnen-Seite und das Salzburger Agrarmarketing mit gastrosophischen Inputs und Rezepten.

Barbara Hummer

Bleibt der Genuss auf der Strecke, kommt auch die Gesundheit zu kurz. So in etwa lautet das Credo der „totalen Genießerin“. Daher rät die Diätologin von Kalorienzählen ebenso ab wie von Listen mit „gesunden Lebensmitteln“. Dann lieber regionale und saisonale Lebensmittel, schon wegen Barbaras Affinität zur heimischen Bauernschaft.

Viele ihrer Freunde betreiben eine Landwirtschaft. Die Hausruckviertlerin weiß um deren Herausforderungen. Barbaras berufliche Herausforderung liegt vor allem in den Bereichen Mangelernährung und Essstörungen: Phänomene, die der entdeckungsfreudigen Köchin persönlich ganz fern sind. Da sie, wie sie sagt, wirklich jeden Bissen genießt, wird ein  gemeinsames Essen für Familie oder Freunde zur Geduldsprobe.   

Robert Kalb

Robert Kalb ist gelernter Tischler und Fotograf. Er ist Feuer und Flamme für alles, was mit den Händen erschaffen wird. Seine Augen leuchten, wenn er erzählt, dass er morgens um 5 Uhr die Herstellung von Würsten fotografieren darf. Durch seine Bilder möchte er dem Handwerk ein Gesicht geben, erlebbar machen für die Menschen. Er legt sein ganzes Herz in die Fotos, damit andere sehen und vielleicht sogar spüren, was Handwerk bedeutet. So auch das bäuerliche Handwerk, die Urproduktion, die den Rohstoff liefert für unser Essen. Als Botschafter von Land schafft Leben will Robert die Kraft seiner Bilder sprechen lassen.  

Rita Kapp & Julia Ziehesberger

Ambitioniert, engagiert, vielbeschäftigt und gerade dadurch motiviert – das trifft auf die beiden Boku-Absolventinnen gleichermaßen zu. Aufgewachsen jeweils am elterlichen Hof, wollen sie diesen auch in die Zukunft führen. Julia im Wortsinn „ackernd“ und Rita mit Kühen auf Du und Du.

Schon jetzt in Sachen Vermarktung (Julia) und Beratung (Rita) für die heimische Landwirtschaft tätig, wollen die beiden tatkräftigen Jungbäuerinnen dieses Engagement als Land schafft Leben-Botschafterinnen noch vertiefen. Aufgeschlossen gegenüber neuen Ansätzen in der Branche, wie sie sich gerade aus dem Dialog mit dem Konsumenten entwickeln können.

Julia Kimeswenger

„Nur wer selbst brennt, kann Feuer entfachen…“ weiß die sportliche Diätologin mit dem Master aus Ernährungswissenschaften in der Tasche aus Erfahrung. Und weil sie davon überzeugt ist, dass alle im Team von Land schafft Leben für ihre Mission brennen, will sie jetzt auch mitrennen für unsere Ziele. In Vorträgen und Workshops wird Julia dazu reichlich Gelegenheit haben.

Selbst bäuerlicher Herkunft, hat es die weltgereiste Mostviertlerin mit den „1000 Ideen“ letztlich auch wieder auf einen Hof verschlagen, wo sie als Nebenerwerbsbäuerin Eier produziert und diese direkt vermarktet. Fast unnötig zu erwähnen, dass Julia leidenschaftlich gerne kocht. Die Kalorien verbrennt sie dann vorzugsweise beim Bergsteigen und Laufen. 

Birgit Kogler

Birgit ist seit 2018 als Diätologin tätig und ein absoluter Foodlover. Dabei ist das Thema Ernährung nicht nur ihre berufliche, sondern auch ihre private Leidenschaft. Mehr als das Kochen liebt sie nur das Backen. Ihre Begeisterung für eine gesunde Ernährung hat sich aber erst entwickelt: "Als Kind war ich ein wahrer Schreck für alle ernährungsbewussten Eltern: Gemüse wurde gründlichst an den Tellerrand geschoben und wo es Süßigkeiten gab, war auch ich nicht weit." Birgits Weigerung, Neues zu kosten kehrte sich nach der Kindheit ins Gegenteil um: Aus ihrer Begeisterung für die Mithilfe beim Backen und Kochen daheim wurde mit der Zeit eine Neugier auf alles rund um’s Essen. Sie mündete im Diätologie-Studium und einem, wie Birgit es beschreibt, regelrechten Feuer für das Thema Ernährung, entfacht durch die geschmacklichen Vorzüge einer ausgewogenen Ernährung. „Probier’s doch einmal, du verpasst etwas“ – die Worte ihrer Mutter aus Kindertagen haben bei Birgit, bei der sich heute alles um’s Essen dreht, wahrhaft Früchte getragen. Sogar wenn sie nicht arbeitet, steht sie in der Küche und probiert neue Rezepte aus. Ihr Motto dabei und bei ihrer Arbeit als Diätologin lautet: Niemand muss sich ausgewogen ernähren, aber jeder darf es. Wenn Birgit es schafft, andere mit ihrer Leidenschaft für eine Ernährung im Gleichgewicht anzustecken, umso besser.

Katharina Kühtreiber

Als freiberufliche Diätologin ist der weltgereisten Niederösterreicherin eine ausgewogene Balance basierend auf Ernährung, Bewegung und Genuss sehr wichtig. Katharinas einfaches Credo leitet sich daraus ab: „Keine Verbote bei der Ernährung, kein Zwang bei der Bewegung und Zeit für den Genuss – nicht nur beim Essen sondern auch im Alltag: die Natur genießen, ein Buch zu lesen, die Zeit mit der Familie oder Freunden oder auch allein. Alleine ist sie für gewöhnlich auf ihren ausgedehnten Reisen, die sie bis an den Fuß des 8000ers Annapurna ebenso gebracht haben wie nach Nordamerika, die Karibik oder in ein zehntägiges Schweige-Retreat in Kambodscha. In all den vielen Ländern hat sie verschiedene Zugänge zu Lebensmitteln und Ernährung kennengelernt. Gerade deshalb schätzt und liebt sie Österreich und seine kulinarische Tradition nun noch viel mehr.

Margit Leitner

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr, weiß die Bio-Seminarbäuerin. Das kaum vorhandene Grundwissen und dessen Vermittlung ist es, dem sich die Oberösterreicherin mit großem Sachverstand und einer gehörigen Portion Leidenschaft verschrieben hat. Kinder sind es vor allem, die Margit dabei auf ihrem Bauernhof fasziniert, wo alles zum Greifen nah ist und von deren Wissbegier sie selbst immer wieder begeistert ist: „Am besten kommt das Melken der Ziege und das Ins-Heu-springen an.“

Auf diese sinnlich erfahrbare Weise bleiben Infos über Kennzeichnung und Herstellung von Lebensmitteln, über Saisonalität und diverse Verarbeitungs- und Produktionstechniken sowie globale Zusammenhänge viel lebendiger im Gedächtnis. In Vorträgen und Workshops mit Erwachsenen greift Margit gerne auf das umfangreiche Material von Land schafft Leben zurück.

Julia Lessnika

 

Man sieht es der gebürtigen Wienerin, die es ins  –  wie sie selbst sagt – „schöne Niederösterreich“ verschlagen hat, nicht unbedingt auf den ersten Blick an, ihr Krafttraining. Auch nicht, dass sie gerne und leidenschaftlich isst. Dennoch spielen Sport und Kochen gewichtige Rollen in Julias Leben, neben ihrer einschlägigen Arbeit als Diätologin im Evangelischen Krankenhaus in Wien.

Durchaus ehrgeizig und wissbegierig veranlagt, geht sie ihren Weg in die zukünftige Freiberuflichkeit. Hierbei wird ein wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln in ihren Beratungen, Workshops und Vorträgen zentrales Thema sein. Die Basis für Leistung und Erfolg in Beruf und Sport, davon ist Julia überzeugt, liegt in der Küche. In dieser setzt sie bewusst auf regionale und saisonale Lebensmittel.

Thomas Mandlberger & Michael Steiner

Milchbuben, da haben sie nichts dagegen, wenn sie so bezeichnet werden, Thomas und Michael. Das sind sie nämlich ganz wortwörtlich. Milch ist ihre Leidenschaft und ihr Business. Zwei „originale Ennstaler Bauernbuam", wie sie sich selbst bezeichnen, die zusammen den Weg in die Direktvermarktung gefunden haben. Kurze Wege, regionale Vermarktung, erfrischender Webauftritt. So agieren die beiden als aktive Botschafter für innovative, regionale, standortgerechte Bio-Milchkuhhaltung und Joghurtproduktion. Klar, dass die beiden früher oder später auf Land schafft Leben stoßen würden. Willkommen an Bord, ihr zwei!

Matthias Mayr

„No risk no farm“ – so lautet das Motto des gebürtigen Niederösterreichers, der sich in Tirol gerade nicht ins sprichwörtlich gemachte Nest gesetzt hat, sondern vielmehr tatkräftig gleich mehrere „Nester“ selbst gebaut hat und weiter am Bauen ist. Neben dem privaten sind es mobile Nester fürs liebe Federvieh, denen sich Matthias als quer einsteigender Hendlbauer mit Leib und Seele verschrieben hat – und mit sprudelnder Energie.

Am Oberländerhof in Kematen bietet er einem festen Kundenstamm Eier und Hühnerfleisch seiner freilaufenden „Wanderhennen“ an. Das hat ihm den Regionalitätspreis 2018 in der Kategorie Land- und Forstwirtschaft der Tiroler Bezirksblätter und bereits eine ganze Reihe von Nachahmern eingebracht. Als gefragter Referent unter anderem am LFI (Ländliches Fortbildungsinstitut) lässt der diplomierte Geflügel-Facharbeiter Neo-Kollegen gerne an seinen Erfahrungen teilhaben. Uns von Land schafft Leben freut es sehr, dass Matthias mit unseren Kernbotschaften d’accord geht und diese daher im Rahmen seiner Vortragstätigkeit verbreiten hilft!

Clemens Meissl

Mit der Produktion eigener Lebensmittel steigt die Verantwortung den Konsumentinnen und Konsumenten gegenüber. Es entstehen neue Pflichten und Aufgaben, die sorgfältig umgesetzt werden müssen: Ein klarer Fall für Clemens Meissl. Wenn landwirtschaftliche Betriebe den Schritt in die Direktvermarktung wagen, steht er ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Der Geschäftsführer der Agentur Ritt Gmbh begeistert sich für kreative und innovative Produkte und unterstützt Produzentinnen und Produzenten darin, den Überblick im „Vorgabendschungel“ zu behalten. Seine Leidenschaft für Lebensmittel begann schon im Volkschulalter, durch Ausbildungen an der HTL für Lebensmitteltechnologie in Wels und seinem Masterstudium in Lebensmittelproduktentwicklung und Ressourcenmanagement in Wieselburg konnte er diese nur noch weiter vertiefen.

Anna Moor

Der ausgebildeten Pädagogin und Diätologin ist Ernährungserziehung ein großes Anliegen. Nur das Verständnis für Essen und seine Herkunft bzw. Herstellung kann zur mündigen Entscheidung im Alltag führen. Selbst hat sich die Burgenländerin für eine vegane Ernährung entschieden. Das hat sich auf ihr Einkaufsverhalten und Umweltbewusstsein ausgewirkt. Themen wie Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität lässt Anna in ihre Beratungen und Vorträge einfließen.

Wenn Anna nicht gerade einen Workshop organisiert, Vorträge hält, Artikel für Fachmagazine schreibt oder online in Sachen Ernährung berät, reist sie gern. Gerade auch kulinarisch interessante Städte wie New York, Kopenhagen und Berlin haben es ihr dabei angetan. Selbst wenn ihr Geist durch vergangenen Epochen reist, treiben sie dabei Fragen nach der damaligen Ernährungsweise um.

Carina Müller

„Wer nicht genießt, wird ungenießbar“, lautet das Motto von Carina, gebürtiger Waldviertlerin und Wahl-Wienerin. Aus beruflichen Gründen musste sie die Großstadt dem ländlichen Dasein vorziehen, dennoch ist sie nach wie vor naturverbunden und liebt das Wandern in der Natur. Sport zählt die Diätologin zu ihren größten Hobbies und hat sich große Ziele gesetzt: Nachdem sie den Halbmarathon bereits viermal absolviert hat, will sie sich künftig an den Marathon heranwagen. Die Grundlage dafür bildet ihre aktuelle Ausbildung zur Dipl. Fitness- und Gesundheitstrainerin. Vorgefertigte Wege liegen Carina aber nicht immer: Wenn es ums Kochen geht, ist sie experimentierfreudig und kocht eher „nach Lust und Laune als nach Rezept“, wie sie es selbst ausdrückt. Die Anleitungen zu ihren Kreationen findet man in ihrem Blog. Dabei verwendet sie am liebsten saisonale und regionale Lebensmittel. Woher diese kommen, durfte sie als Kind schon früh am Hof ihrer Großeltern erfahren. Dort verbrachte sie viele Stunden im Stall und lernte unter anderem die Arbeit mit Kühen, Hühnern und Schweinen kennen. So entwickelte sich ihr großes Herz für Tiere, das sie noch heute dazu bewegt, sicher immer wieder gegen Tierleid einzusetzen.

Bernhard Nöbauer

Nomen est omen: Nö, Bauer ist Bernhard (noch) nicht, sondern Lehrer. Eine eigene Landwirtschaft sei aber nur eine Frage der Zeit, lässt uns der studierte Agraringenieur und dreifache Vater wissen. Als Pflanzenbaulehrer der LWS Burgkirchen ist er überzeugt, „dass man über den Horizont blicken soll und dabei nur lernen kann.“ Folgerichtig vermittelt er seinen Schülern neben praxisnahem Fachwissen auch Horizont erweiternde Begegnungen etwa mit syrischen Flüchtlingen.

Sowohl dem angehenden Landwirt als auch dem Pädagogen liegt besonders die alpenländisch geprägte bäuerliche Produktionsweise am Herzen. Diese steht international unter starker Konkurrenz. Bernhard ist sich sicher, dass dabei dem Konsumenten eine Schlüsselrolle zukommt. Es sei daher enorm wichtig, dass dieser die österreichische Landwirtschaft besser kennen und schätzen lernt. In diesem Sinne wird er als Land schafft Leben-Botschafter sein Schärflein dazu beitragen.

Sabine Nußbaumer

Vor Jahren hat Sabine dem grauen Büroalltag der Zahlen den Rücken gekehrt und widmet sich nun mit voller Energie der bunten Welt der Lebensmittel. Als ausgebildete Diätologin, Kräuterpädagogin und bekennende Allesesserin ist sie Fan von biologischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Von Stinkekäse über Vogelmiere bis zu süß duftenden Obstsorten kommt alles auf ihren Teller. Sie schwingt gerne den Kochlöffel, experimentiert mit neuen Gewürzen und liebt ungewöhnliche Geschmackskombinationen genauso wie österreichische Hausmannskost. Ihre Lebensmittel holt sie sich nicht nur direkt von regionalen Anbietern aus der Umgebung, sondern immer wieder auch aus dem eigenen Garten: Denn mit und in der Natur arbeiten ist eines von Sabines größten Hobbies. Diese Wertschätzung für unsere Nahrungsmittel, vom Acker bis zum Teller, gibt Sie in Beratungen, Vorträgen und Workshops weiter.

Eva Petz

Wer denkt beim Essen in Schihütten nicht automatisch an Massenabfertigung mit Fastfood? Dabei geht es auch ganz anders, wie es Eva ihren Gästen im steirischen Lachtal vorexerziert. Die diätologisch geschulte Gastronomin serviert hier nämlich hauptsächlich Hausgemachtes unter Verwendung regionaler Lebensmittel, von deren höherer Qualität sie überzeugt ist. Darin liegt eine Wertschätzung, in der sich Genuss und Eigenverantwortung die Hand reichen. Diese gibt Eva in Vorträgen, Kochworkshops und Einkaufsschulungen weiter. Motivation und Energie dafür holt sie sich beim Sport in der Natur und besonders bei Besuchen am Bio-Bergbauernhof, wo ihres Mannes Wiege stand.

Evelyn Prinster

Als Kind verbrachte Evelyn viel Zeit am Bauernhof ihrer Tante, wo sie sich vor allem um die Kälber gekümmert hat. Heute zieht sie im eigenen Hochbeet und am Gemeinschaftsfeld ihr eigenes Gemüse. Dieses zuzubereiten ist dem bekennenden Genussspecht die reinste Freude. Die ausgebildete Diätologin mit dem Hang zum Humor strickt gerne und schreibt Gedichte. Aber das sind auch schon die einzigen „Flecken“ auf der ansonsten blütenreinen Tiroler Weste der angehenden Sportwissenschaftlerin. Natürlich liebt sie die Berge, die sie erwandert, erradelt, am liebsten aber hinunter rast im Pulverschnee. Credo: „Nichts geht über einen Powdertag in den Tiroler Bergen.“ Die Energie für derlei kraftzehrende Unterfangen verleibt sie sich vorzugsweise in Form heimischer Lebensmittel ein unter die sich ab und zu auch das eine oder andere Stück Schokolade mischt.

Ingrid Pfaffinger

Nicht jede, die auf einem Bauernhof aufwächst, wird irgendwann Milchkönigin. Ingrid schon. Und der Milch fühlt sie sich daher besonders verbunden. Das beruht auf einschlägigem Fachwissen, aber mindestens so sehr auf Vertrauen. Beides ist entscheidend, damit unsere Ernährung gesundheitsfördernd wirken kann, weiß die ausgebildete Diätologin.

Dieses Gefühl von Vertrauen, gutem Gewissen, Genuss und Wertschätzung wird am besten durch Einblicke in die Lebensmittelproduktion und -verarbeitung vermittelt. Darin sind wir von Land schafft Leben uns mit Ingrid einig. Wir freuen uns daher über eine begeisterungsfähige Botschafterin, die uns vor allem im Rahmen ihrer Vortragstätigkeit unterstützt.

Marion Ramsebner

Marion wächst auf einem Bauernhof auf und entdeckt früh ihre Passion für Lebensmittel, deren Herkunft und Zubereitung. Altes traditionsreiches Wissen paart sie mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die sie sich in ihrem Studium und laufend weiter aneignet. Als Diätologin ist Marion freiberuflich sowie im LKH Kirchdorf tätig und stellt ihr Wissen in den Dienst der Patienten. Ganz im Sinne der Grundidee von Land schafft Leben ist ihr langfristige Bewusstseinsbildung ein zentrales Anliegen.

Die Natur ist Marions große Liebe und ihr Vorbild. Wie diese zeigt sich die langjährige Landjugendleiterin erfinderisch und experimentierfreudig. Etwa, wenn sie sich an immer neue Koch- und Backrezepte wagt. Sich auch schon mal an selbstgemachten Milchprodukten wie Joghurt und Topfen zu versuchen, ist für Marion konsequenterweise nur natürlich.

Daniela Rettenegger

Wo ein Wille, da ein Weg, sagt sich Daniela und da sie zusammen mit ihrer Familie einen Sommer lang auf die Alm will, führt an diesem Entschluss kein Weg vorbei. Die Alm(kost) liegt ihr schon lange am Herzen, wie insgesamt das Thema Regionalität und Essen. So hat sich die diplomierte Ernährungspädagogin im Zuge ihrer Tätigkeit bei der Landwirtschaftskammer Salzburg schon vor Jahren im Projekt "Wir essen nur Regionales" engagiert: „Wir suchten damals aus jedem Salzburger Bezirk eine Familie. Diese machte sich ein halbes Jahr lang auf die Suche nach Salzburger Lebensmitteln und berichtete darüber in den Bezirksblättern ... das war sooo genial“ gibt sie ihrer Begeisterung beredten Ausdruck. Diese Leidenschaft vermittelt sie nicht nur in diversen Kursen oder Inspektionen, sie lebt diese auch jeden Tag.

 

Joe Ritt

„Gute Lebensmittel beginnen immer mit einer guten Landwirtschaft“ ist das Motto von Joe Ritt. Als Inhaber und Geschäftsführer der Agentur Ritt GmbH berät er – selbst leidenschaftlicher Bio-Bauer – Landwirte, Lebensmittelhersteller und Gewerbetreibende und schafft mit ihnen gemeinsam neue Denkansätze im landwirtschaftlichen Bereich. Ihm ist es ein persönliches Anliegen, die Landwirtschaft nicht immer als „den Sünder“ darzustellen. Vielmehr liegt seine Motivation darin, gute landwirtschaftliche Systeme und wertvolle Lebensmittelproduktionen zu unterstützen und mitzuhelfen, diese positiv weiterzuentwickeln. „Ich liebe gute Lebensmittel und nachhaltige Wirtschaftsweisen. Und das schöne ist, es ist kein Widerspruch.“

Angelika Schmuck

Auf einen Bio-Bergbauernhof in Pinzgau aufgewachsen, weiß Angelika wie viel Milch für die Produktion von Käse, Topfen und Butter gebraucht wird und wie man sich freut das frisch gelegte Ei in die Küche zu tragen. Gerichte mit guten Lebensmitteln können nur gut schmecken, ist sich die Diätologin sicher. Und dass es auch in der Ernährung häufig nur kleine Veränderungen braucht um eine große Wirkung zu erzielen.  In den Bergen aufgewachsen, zieht es sie bis heute in ihrer Freizeit in luftige Höhen. Sei es mit dem Mountainbike, mit Bergschuhen und Rucksack oder manchmal sogar mit Kletterausrüstung. Ein gelungener Tag verbindet für Angelika Bergsport, meditatives Kochen und gutes Essen in einer lustigen Runde. Früher als akribische Butterbrotaufstreicherin, darf heute ein selbstgemachtes Gericht nur mit der Prise „Liebe“ wie Schnittlauch und Co. serviert werden – denn jeder weiß, das Auge isst mit.

Daniela Schönbacher-Mitter

Als Ärztin, die lieber vorbeugt als behandelt, landet Daniela automatisch beim Thema Ernährung. Sich richtig ernähren UND genussvoll essen, widerspricht sich dabei für die naturverbundene Steirerin keineswegs, sondern ergibt erst zusammen ein sinnvolles und sinnliches Ganzes. Übersetzt in Küchensprache heißt das ungefähr: Vorzugsweise regionale, saisonale Lebensmittel in ausgewogenen und vielseitigen Gerichten. Hausmannskost und internationale Küche – auch die beiden koexistieren in Danielas kulinarischem Alltag harmonisch nebeneinander. Von einem „harmonischen Nebeneinander“ der visionären Art schwärmt die experimentierfreudige Medizinerin vorläufig noch augenzwinkernd: Eine Almordination mit Akupunktur für Mensch und Tier mit Musik und Tanz.

Viktoria Schwarz

Begeisterte Hobbysportlerin und genussvolle Esserin: So bechreibt sich die ausgebildete Diätologin selbst. Gemeinsam mit Sandra Seitner hat Viktoria die "Ernährerei" gegründet und bietet ihre Leistungen rund um die Ernährungsberatung an. Bei der Lebensmittelauswahl legt sie großen Wert auf Regionalität und verkocht am liebsten das, was vor ihrer Haustüre angeboten wird - wenn möglich in Bio-Qualität. Abwechslung ist ihr dabei ganz besonders wichtig. Außerdem ist Viktoria ein großer Fan der "Restl-Küche": "Aus nichts lässt sich so viel kreieren."

Den Großteil ihrer Kindheit hat die Tierliebhaberin bei ihren Großeltern auf dem Bauernhof verbracht und war immer mittendrin bei Stall- und Feldarbeit. In ihrer Freizeit zieht es die Mostviertlerin gleichermaßen ans Meer und in die Berge. Außerdem taucht sie gerne in fremde Esskulturen ein, wobei es ihr der Orient mit seiner Gewürzvielfalt ganz besonders angetan hat. Ihr Glück findet Viktoria auch in Gesprächen und Ausflügen mit den ihr lieben Menschen.

Sandra Seitner

Mehr über die Lebensmittel, die sie verarbeitet, zu erfahren, war Sandra schon während ihrer Lehre zur Gastronomiefachfrau ein großes Anliegen. Mittlerweile ist die Waldviertlerin nicht nur gelernte Köchin, sondern auch noch ausgebildete Diätologin und außerdem Kräuterpädagogin. Zusammen mit Viktoria Schwarz hat sie ihren Traumberuf Wirklichkeit werden lassen und bietet mit ihrer "Ernährerei" ein breites Spektrum rund um die Ernährungsberatung an. So kann sie, wie sie selbst sagt, ihre Liebe zu Lebensmitteln, ihre Leidenschaft fürs Kochen und ihre Faszination für wilde, essbare Flora ideal vereinen.

Ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln und Tieren ist für Sandra selbstverständlich. Den Weg vom Stall bis auf den Teller hat sie schon früh auf dem großelterlichen Bauernhof kennen und schätzen gelernt, wo sie auch immer fleißig mitgearbeitet hat. Auch ihre Liebe zu Wildblumen und -kräutern stammt aus Kindertagen. Abgesehen von ihrer Leidenschaft für Kochen, Kräuter und lange Spaziergänge in der Natur haben es Sandra die lateinamerikanischen Rhythmen angetan. Sie arbeitet besonders gerne kreativ und gestalterisch und möchte damit immer auch einen Mehrwert für andere Menschen schaffen.

Julia Stamminger

Fragen wie „Du sagst mir also was ich nicht essen darf?“ oder „Darfst du das als Diätologin überhaupt essen?“ gehören für Julia Stamminger zum Alltag. Als Diätologin und Food Quality Coach steuert Julia gegen – denn für sie zeichnet sich eine gesunde Ernährungsweise nicht durch Verbote, sondern viel mehr durch den bewussten Genuss und die richtigen Mengen aus. Bereits bei ihrer Ausbildung an der HLW in Amstetten wusste die begeisterte Hobby-Köchin, dass sie sich auch beruflich mit Ernährung und Lebensmitteln befassen möchte. Ihr Ziel ist es, keine strikten Ernährungspläne aufzuerlegen, sondern gemeinsam individuelle und vor allem umsetzbare Lösungen für die Gesundheit jedes einzelnen zu erarbeiten. Als perfekte Ergänzung zu ihrem Beruf hat sie zudem den Master in Lebensmittelproduktentwicklung und Ressourcenmanagement in Wieselburg absolviert.

Sandra Stiegler

Als ehemalige Leistungs-Ausdauer-Sportlerin musste Sandra im Jugendbereich die Erfahrung machen, dass ihr die dort gepflegte Ernährungsmaxime „Hauptsache genug Nudeln“ nicht nur nicht behagte, sondern bei ihr zu ernsten gesundheitlichen Problemen führte. Seitdem ist die Beschäftigung der nach wie vor begeisterten Sportlerin aus der Langlaufhochburg Ramsau ganz auf den Zusammenhang zwischen Ernährung, Leistungssport und Gesundheit gerichtet.

Ihre um ein einschlägiges Studium erweiterte Expertise kommt Sportlern, Trainingsgruppen, Schulen und Hotels zugute. Sandra betreibt zudem einen eigenen Blog. Gerade im internationalen Vergleich schätzt Sandra die Qualität und den Standard österreichischer Lebensmittel noch einmal mehr, wie sie sagt. Dabei legt die junge Mutter großen Wert auf regionale und saisonale Produkte, um Körper und Geist optimal mit Energie zu versorgen.

Florentina Van Ginneken

In der Schule wurde sie ausgelacht, weil sie angegeben hatte, sich einmal als Bäuerin zu sehen. Heute lebt Florentina ihren Traum von der eigenen Landwirtschaft in Form ihres "Minibauernhofes zur Selbstversorgung" im Burgenland. Dort produziert sie mit Mann und Kindern viele verschiedene Lebensmittel für den Eigenbedarf, die sie dann wiederum - so wie früher - gegen andere Lebensmittel eintauschen. In ihrer Arbeit als Ergotherapeutin und Gesundheitswissenschafterin sieht Florentina, wie groß der Einfluss des Lebensstils auf die Gesundheit ist. Mit ihrem Projekt "Kahuzi Kaputzi" will sie Menschen deshalb zeigen, dass es weder einen Bauernhof, noch unendlich viel Wissen braucht, um mit Herz, Hirn und Natur im Einklang zu sein. "Landwirtschaft bedeutet für mich, dass ich mit dem Land wirtschafte. Das kann jeder. Manche machen das mit drei Tomatenpflanzen am Balkon, andere mit Gemüsebeeten, die nächsten mit Tierhaltung." Und weil auch Dorfkinder nicht zwangsläufig Naturkinder sind, besucht sie mit ihren Kaninchen und Ziegen auch schon mal Kindergarten und Schule. Lebensmittel sind für die Niederösterreicherin genau das: Mittel zum Leben. "Wen das Leben interessiert, den sollten auch die Mittel dafür interessieren", ist sie überzeugt.

Stefanie Winkler

Ist ein Hendl wirklich nur 3,99 € wert? Wie können spanische Gurken billiger sein als österreichische? Neben der Ernährungsphysiologie sind es solche Fragen, die die Diätologin beschäftigen. Als Bauerntochter regional stark verwurzelt und vernetzt, engagiert sie sich im Verein Mia4moang, welcher sich für nachhaltige Produktionsmethoden unter fairen Bedingungen und bewussten, regionalen Konsum einsetzt. Kein Wunder also, sondern nur logisch, dass sie sich zukünftig auch für Land schafft Leben ins Zeug legt.

In ihrer Freizeit bekocht die Innviertlerin mit Mann und Tochter gerne ihre zwei – wie sie sagt – „Viel- und Allesesser“ und isst dabei auch selber gern. Steffis Leben lässt sich am besten als „bewegt“ beschreiben: Ob zu Fuß, beim Joggen oder Berggehen, auf zwei Rädern oder Skiern beim Tourengehen, Hauptsache an der frischen Luft.

Andrea Zarfl

Ihre Lieblingsmenschen sind Kinder, sagt die selbständige Diätologin, die es als gebürtige Kärntnerin nach Wien verschlagen hat. Dort, in der Hauptstadt betätigt sich Andrea in ihrer Freizeit als urbane Gärtnerin und sieht, wie sie sich ausdrückt, dem eigenen Obst und Gemüse beim Wachsen zu. Wie sie diese kontemplative Tätigkeit mit ihrem sportlichen Drang in Einklang bringt bleibt ihr Geheimnis. Kein Geheimnis macht Andrea aus ihrem Credo, wonach es DIE einzig richtige Ernährung nicht gibt. Ernährung, sagt die leidenschaftliche Köchin ist vielseitig, individuell und unperfekt: „Manchmal heißt richtige Ernährung Pizza.“ Und das sei gut so. Wenn das mal nicht eine Frohe Botschaft für ihre Lieblingsmenschen, die Kinder, ist?

Thomas Zimmermann

Thomas lebt in der Vitalwelt Hausruck in Oberösterreich. Als Kraft- & Ausdauersportler ist ihm seine Ernährung sehr wichtig. Sein persönliches „Super-Food“ findet er mehr und mehr in saisonalen Köstlichkeiten der Region und bereitet diese als leidenschaftlicher Hobbykoch auch täglich frisch zu. Drei Kindern im Kindergarten- & Schulalter will er Vorbild sein, indem er seine Philosophie lebt, anstatt ihnen Vorträge über gesunde Ernährung zu halten. Nach dem gemeinsamen Einkauf am Bauernmarkt, dem Besuch beim Direktvermarkter und gemeinsamen Kochen, schmeckt es anschließend besonders gut.

Geboren in Vorarlberg, ist ihm das Sparen sozusagen in die Wiege gelegt. Lebensmittel wegwerfen tabu - ein Foodsaver mit voller Begeisterung. Als eigener Chef seiner Kalendermanufaktur sammelt er Rezepte von Direktvermarktern, bereitet sie grafisch auf und gibt sie in Form von praktischen Aufstellkalendern auf Bauernmärkten an interessierte Kunden weiter, regional abgestimmt, mit Land schafft Leben - Hintergrundwissen.