Das Land schafft Leben Team

Wer ihn kennenlernt, der merkt sofort: Stillstand ist für Hannes Royer ein Fremdwort. Da geht es von der Alm zum Geschäftsessen, vom Wiener Büro auf den Berg, vom Podium zum Sport und zurück auf den Hof zu den drei Töchtern. Doch egal, was der leidenschaftliche Berg- und Biobauer macht: Er tut es aus vollster Überzeugung und ohne Kompromisse.

Den 800 Jahre alten elterlichen Hof hat er schon mit 21 übernommen – um etliche Jahre später festzustellen, dass es um die österreichische Landwirtschaft nicht mehr gut bestellt ist. Wo sich ein anderer seinem Schicksal ergibt, gründet der vielseitige Unternehmer kurzum Land schafft Leben und nutzt die Gelegenheit, um die oft verhärteten Fronten innerhalb der Wertschöpfungskette aufzuweichen. Empathie und Eloquenz kommen ihm dabei zugute, Themen wie Transparenz in der Lebensmittelproduktion voranzutreiben. Dafür lädt Hannes Bauern, Verarbeiter, Händler, Politiker und Konsumenten an seinen Tisch, und das am liebsten gleichzeitig. Gegessen wird dann aber bodenständig. So unkonventionell er nämlich in allem anderen sein mag, fühlt er sich in Sachen Kulinarik dann doch bei der klassischen Hausmannskost am wohlsten.

© Land schafft Leben, 2016 | Maria Fanninger

Wo ein Wille, da ein Weg. Hätte dieses Motto eine Erfinderin, so wäre es vermutlich Maria Fanninger. Ob ehemals im Skirennsport, als Beraterin, Mama, Yogi oder Unternehmerin: Was auch immer die gebürtige Salzburgerin macht, das tut sie ohne Widerrede und mit voller Hingabe – und bildet so gemeinsam mit Hannes ein kongeniales Vorstands-Duo.   
Bei Land schafft Leben sind die Themen Bildung und Ernährung ihre Steckenpferde. In ihrer Arbeit vereint die studierte Wirtschaftspädagogin Kreativität und analytisches Denken mit dem Ziel, den Menschen die Eigenverantwortung in vielen Bereichen ihres Lebens bewusst zu machen. Denn für Maria gilt: Nur wer Verantwortung übernimmt, kann auch gestalten, ganz besonders, wenn es um Gesundheit, Ernährung und Konsum geht. Kulinarisch ist die Wahl-Lungauerin ebenso kosmopolitisch wie ernährungsbewusst unterwegs – hauptsache hochwertig und natürlich frisch gekocht.

© Land schafft Leben, 2016 | Mario Hütter

Langjähriger Freund und Wegbegleiter von Hannes und Maria komplettiert der Geschäftsführer des steirischen Maschinenrings den Land schafft Leben-Vorstand. Rat-geber und nicht Rat-schläger, interpretiert Mario Hütter seine Rolle zurückhaltend. Gefragt weit öfter als sich selber aufdrängend, stets mit offenem Ohr und dem Gespür für das richtige Wort zur rechten Zeit.

Der gesellige Weidmann lässt seine langen Arbeitstage gerne im Dorfgasthof seines kleinen südsteirischen Heimatortes ausklingen. Dort trifft er immer auf Freunde aus Jugendtagen. Entsprechend reichhaltig seine Anekdotensammlung. Sport wird ihm seit ein paar Jahren zur eigenen Überraschung immer wichtiger. Halbmarathon und Duathlon hat er in seinen Wortschatz aufgenommen. Das hindert den bekennenden Gourmet aber nicht daran, den selbst angebauten Kren am liebsten zu saftigem Fleisch zu genießen.

Wochenlang ohne Zelt nur mit Schlafsack durch Wälder und Berge wandern – ist das noch Outdoor oder schon Survival? Carina ist das egal. Sie tut’s einfach. Einfach und Tun – zwei Sachen, die die Weitgereiste mag. Schladming als Arbeitsort mag die gebürtige Ennstalerin auch. Ein bisschen wie Heimkehren, sagt sie.

Privat daheim in Salzburg, in der Freizeit in den Bergen, in der Küche beim „Butterbrot“. Soll heißen in der Reduktion. Die gibt ihr Energie. Einfach, das Zauberwort auch hier. Und so leitet die zweifache Mutter Land schafft Leben auch operativ. Oder, wie die erfahrene Kletterin wohl sagen würde: in einer eingespielten Seilschaft. Im Überschlag, mal ins Neuland vorauskletternd, mal im Nachstieg den Erfolg absichernd.

Carmens Herz schlägt für Milchprodukte! Viele Jahre war die gebürtige Kärntnerin bei einem heimischen Milchverarbeitungsspezialisten beschäftigt und lernte dort das „weiße Gold“ – wie es die Milch-Fans nennen – wahrlich schätzen. Bei Land schafft Leben kommuniziert die studierte Kommunikationswissenschaftlerin nun über alles quer durchs Gemüsebeet – und durch den Stall –, was mit heimischen Lebensmitteln zu tun hat.

Privat liebt die Wahlwienerin den Wintersport, fühlt sich aber auch unter den Agaven Portugals zuhause. Denn dort hatte sie einst ihre Zelte für mehrere Monate aufgeschlagen, um sich voll und ganz dem Surfen zu widmen. Diese Fähigkeit hilft ihr auch jetzt: So schätzt sie bewusst ab, auf welchen Wellen wir in unserer Kommunikation hinaus in die Öffentlichkeit reiten wollen.

Ohne Sport läuft gar nix bei Carina Planckh, sieht man von ihrem Engagement bei der Rettung ab. In ihrer Freizeit drischt sie auf den Volleyball genauso ein wie auf den Boxsack, fährt Schi, radelt oder läuft. Im Laufschritt ist sie folgerichtig auch durch ihre beiden BOKU-Studien in Richtung Berufslaufbahn geeilt. Hat sie in ihrer vorherigen beruflichen Station ihren damaligen Kunden Futtermittel verkauft, fragt sie ihnen jetzt innerhalb unserer landwirtschaftlichen Recherche Löcher in den Bauch.

Apropos Bauch: Kulinarisch ist die gebürtige Scheibbserin ausgesprochen heikel. Und so ziemlich der Antipode zum veganen Ideal. Gemüse und Obst mögen zwar gesund sein, aber nicht nach Carinas Gusto. Außer Karotten, die sind wenigstens rot, kommt der Fleisch- und Käsetigerin kein Grünzeug in die tägliche „Futterration“. 

Daniel ist das, was man wohl einen Augenmenschen nennt. Farben sind für ihn weit über die berufliche Beschäftigung hinaus mit starken emotionalen Werten verbunden. Das sieht man seinen Bildern an, für die er bei Land schafft Leben verantwortlich ist. Am SAE-Institut ausgebildet, trägt der gebürtige Linzer durch sein filmisches Schaffen Lebensmittelwissen in die Welt.

Mit entsprechenden Skills ausgestattet animiert Daniel zukünftig unsere Videos mit sogenannten Motion Graphics. Emotional wird Daniel am ehesten bei Fragen der Ästhetik. Diese beschäftigen den Hobby-Koch noch bis in die Küche hinein. Schließlich isst das Auge mit. Daniels Magen isst übrigens gerne so gut wie alles: Vorausgesetzt, es schaut gut aus.

Als ursprüngliche Vorarlbergerin und vielgereiste Wahlwienerin erweitert die ausgebildete Informationsdesignerin das Team nicht nur durch ihre Skills, sondern auch sprachlich mit ihrem beinah schweizerisch anmutenden Dialekt. Schon früh begeisterte sie sich für die Welt der Lebensmittel und hat Praktika in Hotelküchen und Restaurants absolviert. Später widmete sie sich im Studium Journalismus & Medienmanagement an der FH Wien der multimedialen Informationsaufbereitung.

Im Team gilt sie als Universal-Talent, das Text, Video, Grafik und Audio auf die schönste Art zusammenführt. Privat verschlägt es Luisa zum Wandern in die Berge, zum Kickboxen in den Trainingsraum – und zur Stärkung auch immer wieder zum Backen und Kochen in die Küche. Dort begibt sie sich auf Weltreise - ohne Reiseführer, dafür mit Rezeptbuch.

Würde man Sepps Beruf in einem Wort zusammenfassen, wäre er wohl Multimedia-Bauer. Als Erdäpfel-Bauer kennt er das „Medium“ Acker wie seine Westentasche, doch auch im „Medium“ Stall hat er sich mit seiner Kalbinnen-Aufzucht bereits als Profi erwiesen.

Multimedia im herkömmlichen Sinne kann Sepp aber natürlich auch: Als Teil von Land schafft Leben rückt er als Kameramann aus, baut spannende Infografiken, stellt beim Fotomachen sein genaues Auge unter Beweis, schneidet Videos und Podcasts und ist trotzdem immer für einen Kaffee (+ Zigarette) zu haben. Ganz heimlich ist er übrigens auch Künstler. Als Schlagzeuger musiziert er gemeinsam mit seiner Band und widmet sich in seiner Freizeit der Fotografie.

Die dritte Karina (diesmal mit K) im Bunde stiftet zwar namenstechnisch Verwirrung im Team, bringt aber Ordnung in das Tohuwabohu der Ernährungstipps. Als ausgebildete Diätologin und Absolventin des Master-Studiums der Lebensmittelproduktentwicklung liebt sie das Kochen und probiert am liebsten immer wieder neue internationale Gerichte aus.

Dabei verwendet die Flexitarierin viel Gemüse, wenig Fleisch und rundet den Genuss auch immer wieder gerne mit einem Stückchen Kuchen ab. Seit 2020 darf sie sich als stolze Sauerteig-Brot-Bäckerin bezeichnen und achtet dabei immer auf die gesundheitlich obligatorische Portion Vollkornmehl.

Christina bezeichnet sich selbst als eher „untypische Lehrerin“. Denn neben ihrer Arbeit als Ernährungspädagogin ist sie noch vieles mehr: Käsesommelière, Weinsommelière, Mitarbeiterin im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg, Schulbuchautorin und nun auch Mitarbeiterin für den Bildungsbereich bei Land schafft Leben.  

Wenn sie nicht gerade mit einem ihrer vielen Projekte beschäftigt ist, findet man sie zuhause bei ihrem Partner und ihrem Kater, in den Bergen, beim Laufen am Wasser oder auf Reisen. Dabei lernt sie die Länder am liebsten über ihren Gaumen kennen und kostet sich durch die Weltküchen.

Während Thomas damals noch an der HTL mit Schwerpunkt Metallische Werkstoffe die Schulbank drückte, merkte er bereits, dass es ihn eigentlich mehr zu Natur-Themen hinzog. Besonders Survival-Dokumentationen weckten sein Interesse dafür. In den Urwald zog er zwar nicht, dafür aber vom Burgenland nach Wien, um sein Biologie-Studium zu beginnen und später einen Master in Sozial- und Humanökologie abzuschließen.

Danach war er auf politischem Terrain unterwegs und arbeitete unter anderem für den Dachverband biologischer Landwirtschaft und Lebensmittel in Brüssel. Bei Land schafft Leben unterstützt er die landwirtschaftliche Recherche und sorgt mit seinem Wissen für den nötigen Rundumblick über den Tellerrand hinweg. Apropos Teller: Thomas ist eher ein Fan von Schüsseln. Aus denen isst der Vegetarier alles von Müsli bis Gemüse-Curry.

Pflanzenexpertin und Jägerin – Maria ist die Vereinigung zweier Gegensätze in Person. Dabei zeigt sie immer wieder, dass ihre Interessen gar nicht so gegensätzlich sind: So sorgt sie als Jägerin nicht nur für das Wildfleisch im Gulasch, sondern hegt und pflegt auch das Revier, sodass immer wieder neue Bäumchen sprießen können. Im Land schafft Leben-Team ist die ausgebildete Agrarwissenschaftlerin und Phytomedizinerin (Pflanzenmedizin) als Wissens-Jägerin auf der Pirsch und versorgt das Kommunikationsteam mit Informationen aus der Welt der Pflanzen.

Kulinarisch liebt Maria natürlich Wildbret, also Wildfleisch, und geht gern zum Heurigen. Weit muss sie dafür auch gar nicht gehen, denn ihre Familie stellt selbst Wein her und betreibt einen solchen. Doch führen sie immer wieder auch andere Fährten in die Richtung der zahlreichen Heurigen in ihrer Umgebung, wo sie die Gesellschaft ihrer Freunde und Bekannten schätzt.

Laura hat die Augen einer aufmerksamen Beobachterin. Sie „liest und schreibt für ihr Leben gerne“ – Erlebtes und Gelesenes fließen bei ihr über das Tastatur-Tippen in Texte. Das Journalismus-Studium an der FH Wien war für die Vielschreiberin somit „recht naheliegend“, wie sie selbst sagt. In der Land schafft Leben-Redaktion bereitet sie Wissen sprachlich auf: So formt sie aus wilden Wissensbergen Informations-Portionen aus Sätzen, die man gerne liest.

Draußen trifft man Laura beim Skifahren, Laufen, Wandern, Reiten oder beim Spazieren mit bis zu vier Hunden an. Denn neben ihrem eigenen Hund, übernimmt sie auch gern die Tiere ihrer Eltern, Verwandten und Bekannten. Was die Kulinarik betrifft, schlägt ihr Herz für Butter – doch sagt sie auch zum Wein nicht nein. So hat sie Glück: Denn Heurige gibt es in Niederösterreich, wo sie wohnt, zuhauf.

Flavia erweitert das Land schafft Leben-Wien Team mit einer gehörigen Portion Erfahrung als Journalistin sowie mit ihrem Wissensschatz, der weit über die europäischen Grenzen reicht. Ihr journalistisches Grundstudium hat sie dabei in der Schweiz abgeschlossen, für ihren Master in „Internationaler Entwicklung“ zog es sie nach Wien. Im Team ist sie unter anderem als Videoreporterin unterwegs. Dabei liebt sie vor allem Interviews, interessiert sich für ihr Gegenüber und bespickt im Anschluss achtsam Texte mit Zitaten.

Was Essen betrifft, hat sich Flavia dem Genuss der Sojabohne verschrieben – am liebsten aus Österreich, in Form von Tofu, Sojasauce oder einem japanischen Gericht namens Edamame. Sie selbst ist mitten am Land in der Schweiz aufgewachsen. Nie ganz losgelassen von der Natur, baut sie in einem Wiener Gemeinschaftsgarten Gemüse an und widmet sich kleineren summenden Tierchen, denen sie „süßes Gold“ entlockt.

Peter ist einer der Kameramänner und Filmemacher im Land schafft Leben-Team. Er ist immer auf der Suche nach kreativen Einflüssen für seine Kreationen, denn: Mitreißende Beiträge erstellen und Informationen zu kurzweiligen Videos aufbereiten ist nicht nur sein Job, sondern auch eine seiner größten Leidenschaften.

Leidenschaft ist bei dem ausgebildeten Mediendesigner auch beim Essen und Sporteln im Spiel. Mit Speck-Knödelsuppe als Lieblingsessen hält der gebürtige Tiroler seinem Bundesland die Treue, sagt aber auch zu einem Wiener Schnitzerl nicht nein. Offen für Neues ist er aber trotzdem, schließlich versuche er „seinen Magen hin und wieder mal zu überraschen“ wie er selbst sagt. Wenn er dann Energie aufgetankt hat, geht es im Winter mit dem Board hinaus auf die Piste und im Sommer zum Kitesurfen zum See oder ans Meer.

Julianes Arbeitsfeld heißt Social Media: Sie setzt geballtes Wissen in einfach verständliche Posts um, die so manchen User beim Scrollen mit einem Schmunzeln oder einem Aha-Moment aufhalten. Durch ihre beiden Abschlüsse – einem BA in „Journalismus und Medienmanagement“ sowie einem MA in „Digitaler Kommunikation und Medien“ – hat sie sich die nötigen Skills angeeignet. Darüber hinaus bringt sie noch eine weitere wichtige Schlüsselqualifikation mit: Juliane liebt Essen.

Die Liebe zu Essen und heimischen Lebensmitteln wurde ihr dabei in die Wiege gelegt: Beide Eltern arbeiten in der Gastronomie und das Kochen mit frischen Lebensmitteln stand stets an der Tagesordnung. Privat bäckt die Medienmacherin gerne, genießt die frisch gekochten Gerichte ihrer Mutter und gibt sich auch beim Reisen gern der Kulinarik hin.

Mit Mann und zwei Buben auf einem Bauernhof in Kärnten daheim, brennt Julia für das Thema Ernährungsbildung. Als leidenschaftliche Hobby-Bäckerin verwöhnt sie ihre Liebsten mit Gebäck und Kuchen – Gekauftes kommt bei ihr nur ungern auf den Teller. Zu einem perfekten Tag gehören für die gebürtige Lungauerin eine ausgedehnte Wanderung und ein selbstgekochtes Menü, für das sie sich am liebsten daheim am Hof und im Gemüsegarten bedient.

Für uns bereitet die studierte Primarpädagogin Lebensmittelwissen für die Kleinsten auf und bringt dabei auch gerne Montessori-Ansätze unter. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit dem Ernährungsverhalten von Grundschulkindern aus physiologischer und psychologischer Sicht. Und weil Julia selbst von der Bildung nicht genug bekommt, absolviert sie derzeit auch noch ihren Master in Schulpädagogik und Psychologie. "Nütze den Tag" ist schließlich nicht umsonst ihr Motto.