Das Land schafft Leben Team

© Land schafft Leben, 2016 | Hannes Royer

Hannes Royer - Initiator, Gründer, Sprecher, Obmann: dem Schladminger Bauern und Unternehmer verdankt Land schafft Leben sein jetziges Aussehen und seine Richtung. Der geborene Kommunikator weicht die oft verhärteten Fronten zwischen den Branchen in der Wertschöpfungskette auf und bringt Bauern, Verarbeiter, Händler und Konsumenten an einen Tisch – und das wortwörtlich.  

Zielstrebigkeit und Verantwortungsbewusstsein zeigen beim Vater dreier Töchter kein ernstes Gesicht. Stets ein verbindendes Lächeln auf den Lippen interpretiert der stolze Landwirt sein Bauer-Sein auf eher ungewöhnliche Art. Unter anderem als Vielleser und begeisterter Sportler. Unkonventionell in allem anderen, bleibt er in Sachen Kulinarik strenger Traditionalist. Trotz wiederholter Versuche Marias, ihm exotischere Gerichte schmackhaft zu machen. 

© Land schafft Leben, 2016 | Maria Fanninger

Als tatkräftige Geburtshelferin des Vereins ist Maria Fanninger eine Frau der ersten Stunde bei Land schafft Leben. Die erfolgreiche Unternehmerin überblickt und verantwortet die Finanzgebarung des Vereins. Wo nötig den Sparstift gezielt führend, wo möglich das Füllhorn ausgießend. In Sachen grundsätzlicher Ausrichtung des Vereins bildet sie zusammen mit Hannes und Mario das strategische Dreigestirn.

Die dem rauen Charme des Lungaus erlegene ehemalige Spitzensportlerin hat ihre Rennschi längst gegen die Yogamatte eingetauscht. Auf dieser lernt sie das Wort „Leistung“ ganz neu buchstabieren. Ihre größte „Leistung“ sind ihre beiden Söhne, beides begnadete Esser. Dass sie dabei ausschließlich Gesundes und Nahrhaftes auf dem Teller vorfinden, werden sie ihrer Mutter gewiss einmal danken.

© Land schafft Leben, 2016 | Mario Hütter

Langjähriger Freund und Wegbegleiter von Hannes und Maria komplettiert der Geschäftsführer des steirischen Maschinenrings den Land schafft Leben-Vorstand. Rat-geber und nicht Rat-schläger, interpretiert Mario Hütter seine Rolle zurückhaltend. Gefragt weit öfter als sich selber aufdrängend, stets mit offenem Ohr und dem Gespür für das richtige Wort zur rechten Zeit.

Der gesellige Weidmann lässt seine langen Arbeitstage gerne im Dorfgasthof seines kleinen südsteirischen Heimatortes ausklingen. Dort trifft er immer auf Freunde aus Jugendtagen. Entsprechend reichhaltig seine Anekdotensammlung. Sport wird ihm seit ein paar Jahren zur eigenen Überraschung immer wichtiger. Halbmarathon und Duathlon hat er in seinen Wortschatz aufgenommen. Das hindert den bekennenden Gourmet aber nicht daran, den selbst angebauten Kren am liebsten zu saftigem Fleisch zu genießen.

Wochenlang ohne Zelt nur mit Schlafsack durch Wälder und Berge wandern – ist das noch Outdoor oder schon Survival? Carina ist das egal. Sie tut’s einfach. Einfach und Tun – zwei Sachen, die die Weitgereiste mag. Schladming als Arbeitsort mag die gebürtige Ennstalerin auch. Ein bisschen wie Heimkehren, sagt sie.

Privat daheim in Salzburg, in der Freizeit in den Bergen, in der Küche beim „Butterbrot“. Soll heißen in der Reduktion. Die gibt ihr Energie. Einfach, das Zauberwort auch hier. Und so leitet die zweifache Mutter Land schafft Leben auch operativ. Oder, wie die erfahrene Kletterin wohl sagen würde: in einer eingespielten Seilschaft. Im Überschlag, mal ins Neuland vorauskletternd, mal im Nachstieg den Erfolg absichernd.

Carmens Herz schlägt für Milchprodukte! Viele Jahre war die gebürtige Kärntnerin bei einem heimischen Milchverarbeitungsspezialisten beschäftigt und lernte dort das „weiße Gold“ – wie es die Milch-Fans nennen – wahrlich schätzen. Bei Land schafft Leben kommuniziert die studierte Kommunikationswissenschaftlerin nun über alles quer durchs Gemüsebeet – und durch den Stall –, was mit heimischen Lebensmitteln zu tun hat.

Privat liebt die Wahlwienerin den Wintersport, fühlt sich aber auch unter den Agaven Portugals zuhause. Denn dort hatte sie einst ihre Zelte für mehrere Monate aufgeschlagen, um sich voll und ganz dem Surfen zu widmen. Diese Fähigkeit hilft ihr auch jetzt: So schätzt sie bewusst ab, auf welchen Wellen wir in unserer Kommunikation hinaus in die Öffentlichkeit reiten wollen.

Aufgeweckt sei sie, das sagt sie über sich selbst. Und tatsächlich haben ihre Kollegen sie noch nie schlafend vorgefunden. Vielmehr hellwach, jederzeit freundlich lächelnd auf ihrem Posten. Termine für Vorstand und Kollegen checken, Anfragen beantworten oder vermitteln, was eben so alles an klassischen Aufgaben einer Assistentin anfallen: Sarah erledigt sie mit natürlichem Charme und hochgekrempelten Hemdsärmeln.

Für jeden Spaß zu haben, ist unser Teamküken aus der Schihochburg Flachau weiß Gott kein Kind von Traurigkeit. Sport, Sport und Sport, nennt sie als ihre drei Haupthobbies. „In die Berg bin i gern“, singt und klingt es in ihrer Seele, gern aber auch im Sommer bei Oma und Opa am Mondsee. Mit Verantwortungsgefühl, Einfühlungsvermögen und dem nötigen Quäntchen Ehrgeiz trainiert sie die schibegeisterte Jugend ihres Heimatortes. Die ausgebildete Touristikerin isst für ihr Leben gern und einfach alles, was schmeckt.

Sie liebt Lebensmittel, Lateinamerika und Lyrik. Seit jeher ist sie verliebt in die Sprache und das Schreiben. So zog es die gebürtige Salzburgerin für das Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Spanisch nach Berlin, wo sie diese Liebe zu Papier brachte: privat und zunehmend auch beruflich. Aus dem Spiel mit Wörtern und Zeichen entstehen lebendige Geschichten.

So ist sie in der Land schafft Leben-Redaktion gelandet, wo sich die neugierige Satzzeichen-Pedantin in den Genuss der Grammatik begibt und komplexe Themen in angenehme Sprache übersetzt. Privat singt die ausgebildete Yogalehrerin gern und begleitet sich selbst dazu auf der Gitarre. Genuss steht bei Marlene nicht nur im Zusammenhang mit Musik und Sprache, vegetarische Mahlzeiten bereitet sie gerne selbst zu und verspeist diese vorzugsweise in großer Runde mit lieben Menschen.

Ohne Sport läuft gar nix bei Carina Planckh, sieht man von ihrem Engagement bei der Rettung ab. In ihrer Freizeit drischt sie auf den Volleyball genauso ein wie auf den Boxsack, fährt Schi, radelt oder läuft. Im Laufschritt ist sie folgerichtig auch durch ihre beiden BOKU-Studien in Richtung Berufslaufbahn geeilt. Hat sie in ihrer vorherigen beruflichen Station ihren damaligen Kunden Futtermittel verkauft, fragt sie ihnen jetzt innerhalb unserer landwirtschaftlichen Recherche Löcher in den Bauch.

Apropos Bauch: Kulinarisch ist die gebürtige Scheibbserin ausgesprochen heikel. Und so ziemlich der Antipode zum veganen Ideal. Gemüse und Obst mögen zwar gesund sein, aber nicht nach Carinas Gusto. Außer Karotten, die sind wenigstens rot, kommt der Fleisch- und Käsetigerin kein Grünzeug in die tägliche „Futterration“. 

Daniel ist das, was man wohl einen Augenmenschen nennt. Farben sind für ihn weit über die berufliche Beschäftigung hinaus mit starken emotionalen Werten verbunden. Das sieht man seinen Bildern an, für die er bei Land schafft Leben verantwortlich ist. Am SAE-Institut ausgebildet, trägt der gebürtige Linzer durch sein filmisches Schaffen Lebensmittelwissen in die Welt.

Mit entsprechenden Skills ausgestattet animiert Daniel zukünftig unsere Videos mit sogenannten Motion Graphics. Emotional wird Daniel am ehesten bei Fragen der Ästhetik. Diese beschäftigen den Hobby-Koch noch bis in die Küche hinein. Schließlich isst das Auge mit. Daniels Magen isst übrigens gerne so gut wie alles: Vorausgesetzt, es schaut gut aus.

Als ursprüngliche Vorarlbergerin und vielgereiste Wahlwienerin erweitert die ausgebildete Informationsdesignerin das Team nicht nur durch ihre Skills, sondern auch sprachlich mit ihrem beinah schweizerisch anmutenden Dialekt. Schon früh begeisterte sie sich für die Welt der Lebensmittel und hat Praktika in Hotelküchen und Restaurants absolviert. Später widmete sie sich im Studium Journalismus & Medienmanagement an der FH Wien der multimedialen Informationsaufbereitung.

Im Team gilt sie als Universal-Talent, das Text, Video, Grafik und Audio auf die schönste Art zusammenführt. Privat verschlägt es Luisa zum Wandern in die Berge, zum Kickboxen in den Trainingsraum – und zur Stärkung auch immer wieder zum Backen und Kochen in die Küche. Dort begibt sie sich auf Weltreise - ohne Reiseführer, dafür mit Rezeptbuch.

Würde man Sepps Beruf in einem Wort zusammenfassen, wäre er wohl Multimedia-Bauer. Als Erdäpfel-Bauer kennt er das „Medium“ Acker wie seine Westentasche, doch auch im „Medium“ Stall hat er sich mit seiner Kalbinnen-Aufzucht bereits als Profi erwiesen.

Multimedia im herkömmlichen Sinne kann Sepp aber natürlich auch: Als Teil von Land schafft Leben rückt er als Kameramann aus, baut spannende Infografiken, stellt beim Fotomachen sein genaues Auge unter Beweis, schneidet Videos und Podcasts und ist trotzdem immer für einen Kaffee (+ Zigarette) zu haben. Ganz heimlich ist er übrigens auch Künstler. Als Schlagzeuger musiziert er gemeinsam mit seiner Band und widmet sich in seiner Freizeit der Fotografie.

Die dritte Karina (diesmal mit K) im Bunde stiftet zwar namenstechnisch Verwirrung im Team, bringt aber Ordnung in das Tohuwabohu der Ernährungstipps. Als ausgebildete Diätologin und Absolventin des Master-Studiums der Lebensmittelproduktentwicklung liebt sie das Kochen und probiert am liebsten immer wieder neue internationale Gerichte aus.

Dabei verwendet die Flexitarierin viel Gemüse, wenig Fleisch und rundet den Genuss auch immer wieder gerne mit einem Stückchen Kuchen ab. Seit 2020 darf sie sich als stolze Sauerteig-Brot-Bäckerin bezeichnen und achtet dabei immer auf die gesundheitlich obligatorische Portion Vollkornmehl.

Christina bezeichnet sich selbst als eher „untypische Lehrerin“. Denn neben ihrer Arbeit als Ernährungspädagogin ist sie noch vieles mehr: Käsesommelière, Weinsommelière, Mitarbeiterin im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie an der Pädagogischen Hochschule in Salzburg, Schulbuchautorin und nun auch Mitarbeiterin für den Bildungsbereich bei Land schafft Leben.  

Wenn sie nicht gerade mit einem ihrer vielen Projekte beschäftigt ist, findet man sie zuhause bei ihrem Partner und ihrem Kater, in den Bergen, beim Laufen am Wasser oder auf Reisen. Dabei lernt sie die Länder am liebsten über ihren Gaumen kennen und kostet sich durch die Weltküchen.