Aufbewahren und Kochen

Ernährungswissenschaftlerin Hanna Dorner zeigt, worauf es beim Aufbewahren von Butter zuhause ankommt und warum Butter in der Pfanne nicht zu heiß werden sollte:

Tipps

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum. Ist das Datum überschritten, heißt es nicht, dass die Butter verdorben ist. Riecht Butter ranzig, sollte sie nicht mehr verzehrt werden. Eine gelbe Farbe bedeutet nicht, dass die Butter verdorben ist.

Butter sollte gekühlt im Kühlschrank aufbewahrt werden, am besten im etwas wärmeren, obersten Fach. So ist sie beim Herausnehmen streichfähiger. Um sie über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus aufzubewahren, kann man die Butter auch einfrieren. Das Einfrieren und Auftauen kann die Streichfähigkeit der Butter verringern.

Bleibt Butter mehrere Stunden am Tisch liegen und wird weich, ist das kein Problem. Nach mehreren Stunden im heißen Auto kann die Butter verdorben sein, dann wäre sie aber schon zerronnen.  

Butter sollte man nicht offen neben intensiv riechenden Lebensmitteln lagern. Fett ist ein Geschmacksträger, mit dem Nachteil, dass es fremden Geschmack und Geruch leicht annimmt. Empfohlen wird die Aufbewahrung in der Butterdose.

Für das Erhitzen über 100 Grad sollte man Butterschmalz verwenden. Butter wird ab 120 Grad braun und raucht schon ab 175 Grad. Hat Fett einmal eine Temperatur erreicht, bei der es raucht, ist es gesundheitsschädlich und sollte nicht mehr verwendet werden.

Inhaltsstoffe der Butter

Butter besteht zu rund 83 Prozent aus Fett. Man unterscheidet zwischen ungesättigten und gesättigten Fettsäuren. Butter enthält etwa 54 Prozent gesättigte, 23 Prozent einfach ungesättigte und rund zwei Prozent die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6. Eiweiß und Kohlenhydrate kommen nur in Spuren vor - Ballaststoffe keine.

Allergien und Intoleranzen

Durch die Verarbeitung und den hohen Anteil an Fett enthält die Butter kaum Milchzucker. Sie ist daher für Menschen mit einer Laktoseintoleranz besser verträglich. Dennoch gibt es laktosefreie Butter.

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