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Wie sieht die Ferkelproduktion in Österreich aus?

Österreichs Ferkelerzeuger sind im europäischen Vergleich kleinstrukturierte Familienbetriebe. Etwa 25 Ferkel aus durchschnittlich 2,2 Würfen zieht eine österreichische Zuchtsau pro Jahr auf. Die männlichen Ferkel werden in ihren ersten Lebenstagen kastriert. Den meisten konventionellen Ferkeln werden die Schwänze gekürzt, manchen auch die Eckzähne geschliffen. So sind die Tiere besser für das Haltungssystem in der Schweinemast geeignet.

Wo die Ferkel geboren werden

Sau liegt in einer Abferkelbucht; mehrere Ferkel stehen im abgetrennten Bereich auf einem roten Gitterboden.

Jedes einzelne Mastschwein wird als Ferkel vom landwirtschaftlichen Betrieb erworben oder dort geboren und dann zum Zweck der Fleischerzeugung gemästet. Die Zuchtsau war zuvor 115 Tage lang trächtig und hat das Ferkel auf natürliche Weise, mit allen Mühen einer Geburt, zur Welt gebracht. Die Ferkelproduktion ist aufwändig. Während pro konventionellem Mastschwein über dessen ganzes Lebens im Stall gerechnet im Schnitt eine halbe Stunde Stallarbeit anfällt, erfordert die Betreuung einer Zuchtsau durchschnittlich 20 Arbeitsstunden pro Jahr. 100 Zuchtsauen ergeben im modernen System der Ferkelproduktion in etwa eine 40-Stunden-Woche einer landwirtschaftlichen Arbeitskraft.

Einige Betriebe erzeugen ausschließlich Ferkel, andere sind auf die Haltung von Mastschweinen spezialisiert und wieder andere auf beides. Werden die Ferkel dort gemästet, wo sie geboren wurden, spricht man von einem geschlossenen Betrieb. Der Großteil der in Österreich gemästeten Schweine wurde auch in Österreich geboren. AMA-Gütesiegel-Schweine müssen von der Geburt an ihr ganzes Leben in Österreich verbringen. 

Eingriffe am Ferkel

Die Ferkelzucht ist von mehreren Eingriffen geprägt, die meist kurz nach der Geburt durchgeführt werden. Dazu zählen vor allem die Kastration männlicher Ferkel sowie das Schleifen der Eckzähne und das Kürzen der Schwänze. Sie dienen unterschiedlichen Zielen – etwa um Verletzungen zu vermeiden oder die Fleischqualität zu beeinflussen – sind jedoch auch Gegenstand intensiver Diskussionen rund um Tierwohl und ökonomische Alternativen. Im folgenden Abschnitt werden diese Eingriffe und die Kritik daran näher beleuchtet.

Kastration

In Österreich werden, wie in vielen anderen Ländern, männliche Ferkel kastriert. Damit wird zum einen gewährleistet, dass die Tiere ein weniger aggressives Verhalten zeigen. Zum anderen ist die Kastration aber vor allem deshalb erforderlich, weil das Fleisch einiger Tiere ansonsten beim Erhitzen den typischen „Ebergeruch“ entwickeln würde. Dieser macht es für einen Großteil der Menschen ungenießbar, wobei die diesbezügliche Empfindlichkeit genetisch mitbestimmt ist.

Bei konventionell gehaltenen Schweinen wird die Kastration, genauer gesagt die Entfernung der Hoden in der ersten Lebenswoche, standardmäßig ohne Betäubung durchgeführt. Allerdings ist in Österreich eine Schmerzmittelgabe verpflichtend. In der Bio-Landwirtschaft werden Ferkel, deren Fleisch später im Lebensmittelhandel erhältlich ist, gemäß einer Brancheneinigung seit 1. Juli 2018 unter Narkose kastriert.

Der Eingriff dauert wenige Sekunden und verhindert, dass sich aus den männlichen Ferkeln Eber entwickeln. Dabei schneidet die Bäuerin oder der Bauer mit einem Skalpell den Hodensack an, presst die Hoden heraus, durchtrennt die Samenstränge und entfernt die Hoden schließlich gänzlich.

Vor der Kastration bekommt das Ferkel ein Schmerzmittel, seit 1. Oktober 2017 verpflichtend. Eine Betäubung, die dafür sorgen würde, dass das Ferkel den Eingriff nicht spürt, wird nicht durchgeführt. Laut der 1. Tierhaltungsverordnung darf die Kastration in den ersten sieben Lebenstagen durch die Bäuerin oder den Bauern erfolgen, danach darf nur eine Tierärztin oder ein Tierarzt und unter „wirksamer Betäubung“ kastrieren, wie es im Gesetz heißt.

„Äußerst schmerzhafter Eingriff“

Barbara Fiala-Köck, bis zum Jahr 2023 rund 14 Jahre lang Tierschutzombudsfrau des Landes Steiermark, sagt: „Die Kastration ist für das Ferkel ein äußerst schmerzhafter Eingriff. Die Schmerzen entstehen beim Hautschnitt und beim Durchtrennen des Samenstrangs.“ Michael Hartl von der Tierschutzorganisation United Creatures kritisiert, dass man bei der Kastration ein Tier „unwiederbringlich und unter großen Schmerzen“ verändert.  

Warum betäubungslos kastriert wird

Die Schweinebranche arbeitet an Lösungen, es gibt unzählige Forschungsarbeiten dazu, doch bisher hat sich in Österreich noch keine finanzierbare Alternative herauskristallisiert. Im Wesentlichen gibt es drei Alternativen, die diskutiert werden: die Narkose, die Ebermast ohne Kastration und eine Impfung gegen Ebergeruch, die „Immunokastration“. Die Biobranche hat sich darauf geeinigt, dass Ferkel, die im Lebensmittelhandel verkauft werden, nur mehr unter Narkose kastriert werden. Seit 1. Juli 2018 wird diese Branchenlösung umgesetzt. Die Narkose darf nur durch einen Tierarzt erfolgen und kostet rund 20 Euro pro männlichem Ferkel. Die Betriebe bekommen den Mehraufwand abgegolten, Bio-Fleisch wird dadurch etwas teurer.

Nachteile der Alternativen

Neben den hohen Kosten ist einer der Nachteile, dass Bio-Ferkel jetzt erst im Alter von drei Wochen kastriert werden und die Operationswunde größer ist. Außerdem verschlafen die sensiblen Ferkel zwei- bis dreimal Säugen bei der Muttersau. Manche Ferkel überleben die Narkose nicht.

Die Immunokastration, funktioniert ähnlich wie eine Impfung. Sie wirkt in einer Weise auf den Hormonhaushalt des männlichen Schweins, dass die Hoden nicht ausgebildet werden. Laut Hagmüller ist sie den Konsumentinnen und Konsumenten schwer zu vermitteln, weil der fälschliche Begriff „Hormonfleisch“ abschrecken könnte. „Dabei handelt es sich gar nicht um ein Hormon, (das gespritzt wird, Anm.) sondern um einen Impfstoff“, so Hagmüller. Michael Hartl von United Creatures sieht die Immunokastration als unbedenklich. Das Mittel dafür trägt den Namen „Improvac“ und ist seit 2009 zugelassen. Es kostet 6 bis 8 Euro pro Ferkel. Angewendet wird es aber derzeit nicht.

Die dritte Alternative wäre, die unkastrierten Eber zu mästen. Einer der Hauptnachteile dabei ist, dass das Fleisch mancher Eber einen üblen Geruch entwickelt, den sogenannten Ebergeruch. Außerdem zeigen Eber ein deutlich aggressiveres Verhalten als ihre kastrierten Artgenossen. Sie müssen früher geschlachtet werden, was aus Sicht der Nachhaltigkeit wiederum ein Nachteil ist.

Blick nach Deutschland

In Deutschland ist die betäubungslose Kastration seit dem Jahr 2021 verboten. Die Branche ist auf eine der genannten Alternativen angewiesen. Befürchtet wurde im Vorfeld des Verbots, dass vermehrt Ferkel importiert werden, die mit einer Deutschland verbotenen Methode kastriert wurden. Dies würde das Problem teilweise ins Ausland verlagern und gleichzeitig deutsche Ferkelerzeuger im Wettbewerb benachteiligen. Laut Daten des Thünen-Instituts1 in Braunschweig hat sich der Anteil der importierten Ferkel an allen Schweineschlachtungen in Deutschland in den Jahren 2023 und 2024 gegenüber dem Jahr 2021 um mehrere Prozentpunkte erhöht.

Schleifen der Eckzähne               

Nach der Geburt schleift ein Teil der landwirtschaftlichen Betriebe den Ferkeln die Eckzähne. Diese können sehr spitz sein und so für die Zitzen der Sau und andere Ferkel gefährlich werden. Das Abzwicken der Eckzähne ist verboten. Mit einem Schleifgerät wird die Spitze der Eckzähne rund geschliffen. Das Gerät ist so konstruiert, dass der Schleifstein das Ferkel nicht an anderen Stellen verletzen kann. Das Abschleifen der Eckzähne durch Bäuerin oder Bauer ist bis zum siebten Lebenstag erlaubt, danach dürfte nur mehr eine Tierärztin oder ein Tierarzt die Eckzähne abschleifen. Das Gesetz besagt, dass der Eingriff nicht routinemäßig, sondern nur zur Vermeidung von weiteren Verletzungen am Gesäuge der Sau durchgeführt wird. In der Bio-Landwirtschaft ist das Eckzähneschleifen verboten, nur in „begründeten Einzelfällen“  ist es mit Zustimmung der Kontrollbehörde möglich, wie es in der EU-Bio-Verordnung heißt.

Kürzen der Schwänze

Konventionellen Mastferkeln werden in der Woche nach der Geburt die Schwänze gekürzt. Diese Maßnahme kann Schwanzverletzungen reduzieren, die durch das Beißen von Artgenossen entstehen können. Kritisiert wird neben der Methode an sich, dass die Schweine an die Haltungsbedingungen angepasst werden, anstatt umgekehrt die Haltungsbedingungen an die Bedürfnisse der Schweine anzupassen. 

Der Bauer oder die Bäuerin nimmt das Ferkel mit der Hand auf und hält den Schwanz auf eine heiße Klinge. Nach wenigen Sekunden wird durch die Hitze das hintere Drittel des Schwanzes abgetrennt und die Stelle wird verödet. Seit der Novelle der Tierhaltungsverordnung vom 1. Oktober 2017 sind zwei neue Vorschriften zum Kürzen von Schwänzen festgelegt. Vor dem Eingriff muss ein Schmerzmittel verabreicht werden. Das verwendete Brenngerät muss scharf schneiden und veröden.

Weniger Knabbern an Schwänzen

Werden Schwänze angeknabbert, kann das Infektionen und schmerzhafte Verletzungen auslösen. Durch das Kürzen, auch als „Kupieren“ bezeichnet, ist der Schwanz für andere Schweine weniger interessant. „Ein routinemäßiges Kupieren wäre eigentlich (gesetzlich, Anm.) verboten und entspricht auch nicht den Anforderungen der Richtlinie“, sagt Barbara Fiala-Köck, ehemalige Tierschutzombudsfrau des Landes Steiermark. Dennoch werden die Schwänze konventioneller Mastschweine üblicherweise vorbeugend gekürzt. In der Bio-Landwirtschaft ist das Schwanzkupieren verboten. Auch in der Bio-Haltung kann das Schwanzbeißen aber vorkommen. Die Diskussion über das Schwanzkupieren hängt eng mit jener über Beschäftigungsmöglichkeiten für Schweine zusammen, weil das Verhalten des Schwanzbeißens zwar viele Ursachen hat, aber auch auf einen Mangel an alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten zurückzuführen sein könnte. 

Dich interessiert das Thema Vollspaltenböden und welche Beschäftigungsmöglichkeiten Mastschweine im Betrieb mindestens haben müssen? Lies weiter im Artikel „Wie steht es um das Tierwohl in der Schweinefleischproduktion?“. 

Kennzeichnung der Ferkel

Jedes Ferkel bekommt eine Ohrmarke, die seine Herkunft nachvollziehbar macht. Bleibt ein Schwein von der Geburt bis zur Abholung zum Schlachthof immer am selben Betrieb, kann die Kennzeichnung statt einer Ohrmarke mit einem Tätowierstempel erfolgen. 

Nottöten lebensschwacher Ferkel

Ist ein Ferkel so krank, so schwach oder so schwer verletzt, dass es keine Überlebenschance hat, muss die Bäuerin oder der Bauer dem Tier unnötiges Leid ersparen und es töten oder es tierärztlich töten lassen. Eine Tötung mit der Begründung, dass eine Sau mehr Ferkel auf die Welt gebracht hat als sie Zitzen hat, ist verboten.

Laut Tierschutzgesetz darf kein Tier „ohne vernünftigen Grund“ getötet werden. Bringt eine Sau mehr Ferkel zur Welt als sie Zitzen hat, kommen die überzähligen Ferkel zu einer anderen säugenden Sau mit einem weniger großen Wurf. Der einzige gerechtfertigte Grund, ein Ferkel zu töten, ist, wenn dieses todkrank oder schwer verletzt ist.

Schlag auf den Kopf

Das Ferkel wird in der Regel von der Bäuerin oder dem Bauern selbst mit einem Schlag auf den Kopf betäubt und anschließend mittels Schnitt durch den Hals entblutet. Laut einer Fachunterlage des Ländlichen Fortbildungsinstituts (LFI) erfolgt der Schnitt „quer durch den Hals des Ferkels bis auf die Wirbelsäule, wodurch die großen Blutgefäße im Hals durchtrennt werden.“2 Johannes Baumgartner von der Veterinärmedizinischen Universität Wien empfiehlt in einem Vortrag bei der Freilandtagung 2017, diese Methode anzuwenden, wenn die Tötung eigenhändig vorgenommen wird. Erfolgt das Nottöten durch die Tierärztin oder den Tierarzt, wäre eine Methode ähnlich dem Einschläfern bei Heimtieren am besten geeignet, wie Baumgartner betont.

Vom Ferkel zum Mastschwein

Ein Mann in grünem Shirt hält ein kleines, rosa Ferkel auf einem modernen Bauernhof im Arm.

Im Alter von vier Wochen, mit einem Gewicht von etwa acht Kilogramm, werden die Ferkel von der Zuchtsau getrennt. Sie kommen gemeinsam mit Ferkeln anderer Würfe in eine Gruppenhaltung. Vor allem die ersten Tage in der neuen Umgebung sind für die Ferkel mit einigen Umstellungen verbunden. Die Muttersau mitsamt der Milch wird durch anderes Futter ersetzt. Außerdem müssen die Ferkel lernen, mit zusätzlichen gleichaltrigen Artgenossen auszukommen. Die Rangordnung streiten sie sich erst aus.

Vor allem kleinere und schwächere Ferkel können in dieser Phase durch Unterdrückung leiden. Auch hier ist der Mensch gefragt, die Gruppen so zusammen- und umzustellen, dass sich die Ferkel möglichst gleichmäßig entwickelt können. Die größte Herausforderung ist dabei, dass die Ferkel in dieser Phase am krankheitsanfälligsten sind. 

Infografik zum Weg konventioneller Mastschweine in Österreich, mit Fokus auf Deckzentrum und Wartestall. © Land schafft Leben 2025
Infografik zum Mastschweinleben in Österreich: Abferkelbucht und Ferkelaufzucht mit gezeichneten Schweinen illustriert.

© Land schafft Leben 2025

Infografik zeigt Mast, Schlachtung, Verarbeitung und Verwendung eines Mastschweins in Österreich mit Symbolen und Text. © Land schafft Leben 2025

Kleinstrukturierte Ferkelproduktion

Modernes landwirtschaftliches Stallgebäude mit grauer Fassade, Rampe und orange-braunem Giebeldach bei blauem Himmel.

Ungefähr die Hälfte der in Österreich geborenen Schlachtschweine stammt von einem geschlossenen Zucht- und Mastbetrieb. Solche Betriebe erzeugen ihre eigenen Ferkel und mästen sie bis zu Schlachtung.

Die andere Hälfte wird auf spezialisierten Ferkelerzeugerbetrieben geboren und aufgezogen und im Anschluss mit rund 30 Kilogramm Gewicht auf einen spezialisierten Mastbetrieb gebracht. Bei dieser Form der Arbeitsteilung gibt es wiederum zwei Varianten: Bei Variante Eins produziert ein Ferkelerzeugerbetrieb genau die Anzahl an Ferkeln, die der Mastbetrieb benötigt. Dieser wird direkt vom Ferkelerzeuger beliefert. Diese Form der Direktbeziehung betrifft laut Branchenschätzung rund 60 Prozent der Schweine, die nicht aus einem geschlossenen Betrieb stammen. Bei den restlichen 40 Prozent wird ein Mastbetrieb indirekt von jeweils mehreren kleineren Ferkelerzeugerbetrieben beliefert (Stand 2026). Diese erzeugen jeweils für sich genommen nicht ausreichend Tiere, um den Bedarf eines Mastbetriebs vollständig zu decken.

Herausforderungen für Sammelstellen durch verschiedene Herkunft

Bei dieser Variante Zwei besteht die Herausforderung darin, dass der Mastbetrieb trotz mehrerer Herkunftsbetriebe möglichst einheitliche Ferkel in der erforderlichen Anzahl bekommt. Nötig ist das unter anderem, damit möglichst wenig Konflikte unter den Tieren entstehen oder sie in Sachen Fütterung einheitlich behandelt werden können. Aus diesem Grund werden die Ferkel unterschiedlicher Erzeugerbetriebe auf sogenannten Sammelstellen zu mästertauglichen Partien zusammengestellt und vermarktet. Dies erleichtert sowohl den Verkauf als auch den Ankauf von Ferkeln. Es existieren also lediglich indirekte Beziehungen zwischen einem Mast- und mehreren Erzeugerbetrieben. Typischerweise liegt die Anzahl der Herkünfte zwischen 5 und fünfzehn. Umfangreichere Ferkeltransporte verlaufen häufig aus den „Ferkel-Überschussgebieten“ in Nieder- und Oberösterreich in die „Zuschussregionen“ Steiermark und Kärnten. Die Sammelstellen sind ein wesentliches Merkmal der kleinstrukturierten österreichischen Landwirtschaft

Die kleineren Betriebe sind ein ganz wichtiger Bestandteil zum Erhalt der hundertprozentigen Eigenversorgung

– sagt Johann Stinglmayr, Geschäftsführer des VLV-Ferkelrings.

Ohne die Sammelstellen könnte man in Österreich die meist kleineren Strukturen in der Ferkelerzeugung nicht aufrechterhalten. Diese Vermarktungsform setzt aber voraus, dass in den Ferkelerzeugerbetrieben nach einheitlichen Vorgaben produziert wird, etwa was Genetik, Fütterung oder Gesundheitsprogramme betrifft.

Land schafft Leben © 2017

Quellen

1 Thünen-Institut (2025): Steckbriefe zur Tierhaltung in Deutschland: Ferkelerzeugung und Schweinemast, Abb. 2, S. 4

2 LFI (2020): Nottötung von Schweinen im landwirtschaftlichen Betrieb, S. 8