Wie lagert man Salz richtig?
Salz ist praktisch unbegrenzt haltbar – und kann trotzdem „schlecht“ werden. Schon zu viel Luftfeuchtigkeit lässt die Körner verklumpen oder sogar wieder zu Sole werden. Warum Reis im Salzstreuer hilft und weshalb Salz in Österreich oft ein MHD trägt, überrascht selbst Küchenprofis.
Salz sollte trocken gelagert werden. Fachleuten zufolge ist eine hohe Luftfeuchtigkeit (zum Beispiel über 70 Prozent) ungünstig, da diese dazu führen kann, dass Salz verklumpt oder sich Zusätze schneller verändern. Zur Orientierung: Meist liegt die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen bei etwa 40 bis 60 Prozent.
Wie lange ist Salz haltbar?
Reines Salz selbst läuft nicht ab und braucht daher kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Hersteller können ein MHD jedoch freiwillig angeben, auch wenn sich die Qualität bei sachgemäßer Lagerung meist nicht verändert.
Eine Ausnahme sind Salze mit Zusätzen oder Zutaten, wie jodiertes Salz oder Kräutersalz. Hier ist ein MHD erforderlich, da sich Zusätze wie Jod abbauen oder Kräuter an Aroma verlieren können.
Warum verwendet man Reis im Salzstreuer?
Der Reis im Salzstreuer nimmt Feuchtigkeit auf und sorgt so dafür, dass das Salz trocken bleibt. Ist das Salz mit einem Trennmittel versetzt, sind Reiskörner nicht notwendig.