Klimawandel: Wie groß ist der Anteil der Landwirtschaft wirklich?
Die Frage, in welchem Ausmaß Ernährung und Landwirtschaft zum Klimawandel beitragen, lässt sich sehr unterschiedlich beantworten. Je nach dem, was genau man betrachtet, ergeben sich andere Aussagen. Nicht nur der Unterschied zwischen Österreich und der Welt als Ganzes ist beträchtlich.
Es gibt eine Handvoll Faustzahlen, die dir in der Klimadebatte regelmäßig über den Weg laufen. Zum Teil werden diese selbst innerhalb von Institutionen wie dem IPCC aus unterschiedlichen Blickwinkeln präsentiert. Das bedeutet nicht, dass sie sich gegenseitig widersprechen. Vielmehr gilt auch hier wieder die Notwendigkeit, genau hinzusehen.
Blickwinkel: die Treibhausgas-Emissionen des globalen Ernährungssystems
Es ist wichtig, zwischen dem Sektor Landwirtschaft und einer sektorenübergreifenden Betrachtung des gesamten Ernährungssystems zu unterscheiden.
Warum ist das so wichtig?
Kurz und vereinfacht gesagt: Landwirtschaft ist das, was unmittelbar im Zusammenhang mit der Produktion von pflanzlichen und tierischen Agrargütern steht. Anders formuliert: das, was auf dem Bauernhof und seinen Nutzflächen passiert.
Sobald das rohe Lebensmittel die Schwelle des Hofes überschreitet, wird es zum Rohstoff und Ausgangsmaterial für die Lebensmittelwirtschaft. Sie ist es, die Getreide zu Brot, Milch zu Käse oder Schweinefleisch zu Schnitzel verarbeitet. Wer den Blick also auf das gesamte Ernährungssystem richtet, der blickt weit über die Landwirtschaft hinaus auf sämtliche Vorgänge, die ablaufen, bis ein Lebensmittel fertig zubereitet auf unserem Teller liegt, egal ob im Restaurant, in der Kantine oder zu Hause.
Wir alle, egal ob Bäuerin oder Konsument, ob Düngemittelhersteller oder Würstelstandlerin, sind Teil des Ernährungssystems. Selbst indem wir lokal produzieren und konsumieren, tragen wir damit unseren Teil zu einer globalen Gesamtbilanz bei. Durch dieses globale Ernährungssystem, dessen Teil auch du bist, wird ein beachtlicher Teil der globalen menschengemachten Treibhausgasemissionen verursacht.
Angefangen hat diese Entwicklung in Europa spätestens mit dem Roden von Wäldern, also Kohlenstoffspeichern, durch die ersten Ackerbauern vor rund 7.000 Jahren. Die Natur und das Klima durch unser Bedürfnis nach Essen zu beeinflussen und zu verändern, scheint also in gewisser Weise Teil der menschlichen Natur zu sein. Auch, wenn es mit der Produktion von Lebensmitteln angefangen hat, heute beeinflusst der Mensch seine Umwelt vor allem wegen seines Bedürfnisses nach Energie und Materialen, die ihm Wohlstand, Komfort und Sicherheit bringen.
Was das Ganze heute zur Herausforderung macht, sind Ausmaß und Dimension der Veränderungen, die durch eine Weltbevölkerung von 8 Milliarden Menschen bedingt sind.
Der Weltklimarat IPCC geht in seinem Sonderbericht „Klimawandel und Landsysteme“ aus dem Jahr 2019 davon aus, dass das globale Ernährungssystem heute (im Schnitt der Jahre 2007 bis 2016) einen Anteil zwischen 21 und 37 Prozent an allen menschengemachten Emissionen verursacht. Darin sind alle Emissionen berücksichtigt, die über die gesamte Lieferkette betrachtet durch die Bereitstellung unseres Essens ausgelöst werden. Die landwirtschaftliche Urproduktion von pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln auf Feldern, Wiesen, Weiden oder in Ställen ist lediglich ein Teil davon, wenn auch mit 9 bis 14 Prozent der menschengemachten Emissionen ein beträchtlicher.
Hinzu kommen die Emissionen der sogenannten vor- und nachgelagerten Bereiche, beim IPCC als beyond farm gate, also „jenseits des Hoftors“ bezeichnet: Der landwirtschaftlichen Produktion vor-gelagert sind beispielsweise die teils sehr energieintensive Herstellung von Düngern, Pflanzenschutzmitteln oder Treibstoffen. Zum nach-gelagerten Bereich zählen u. a. die Verarbeitung, die Kühlung oder der Transport von Lebensmitteln. Die Schätzung der Gesamt-Emissionsmenge des Ernährungssystems beinhaltet auch jene Lebensmittelmengen, die durch Verluste und Verschwendung verlorengehen und nie konsumiert werden. Allein ihr Anteil an allen menschengemachten Emissionen wird im besagten IPCC-Bericht auf 8 bis 10 Prozent beziffert. Lebensmittel verrotten etwa wegen unzureichender Erntetechnik am Feld oder, wie zum Teil in manchen Ländern Afrikas, während Transport und Lagerung (Lebensmittel-Verluste). Für Österreich und andere reichere Staaten besonders relevant ist, dass Lebensmittel etwa aufgrund der Fehlinterpretation des Mindesthaltbarkeitsdatums vom Kühlschrank direkt in den Mistkübel wandern (Lebensmittel-Verschwendung). Zu Letzterem trägt auch bei, wenn zu viele Lebensmittel – womöglich aufgrund „zu billiger“ Preise – auf einmal eingekauft und dann im Kühlschrank liegen gelassen werden. Das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung können wir alle beeinflussen und damit wirksamen Klimaschutz betreiben. Mehr dazu findest du in unserem Hintergrundbericht zum Thema Lebensmittelverschwendung.
Die große Bandbreite von 16 Prozentpunkten, die zwischen 21 und 37 Prozent liegt, zeigt ein weiteres Problem auf: Es handelt sich um einen Schätzbereich. Zwar basiert dieser auf exemplarischen Messungen und Beobachtungen, ist fundiert und wohl das Beste, was wir haben, aber dennoch kennen wir den tatsächlichen exakten Wert nicht. Manches kann die Wissenschaft nicht mit der Genauigkeit angeben, die man sich wünschen würde. Die transparente Angabe solcher Schätzbereiche ist daher eher mit ein Beleg für die Seriosität eines Berichts.
Ein in der öffentlichen Diskussion häufig übersehener Punkt ist die Landnutzung. Sie ist in dieser Darstellung des IPCC innerhalb des Ernährungssystems, neben den bereits genannten Kategorien Landwirtschaft und beyond farm gate eine weitere von insgesamt drei zu unterscheidenden Kategorien.
Vereinfacht gesagt stecken hinter den Begriffen Landnutzung und Landnutzungsänderung menschliche Aktivitäten, die eine Fläche von einer gegebenen Nutzungsart in eine andere überführen. Konkret gemeint ist damit vor allem das Roden von Wäldern, die Umwandlung von Grünlandflächen in Äcker oder das Trockenlegen von Feuchtwiesen und Mooren zum Zwecke der Neugewinnung von Acker- oder Weideland. Global betrachtet stellen Landnutzungsänderungen den mit Abstand wichtigsten Einflussfaktor der Landwirtschaft bzw. des gesamten Ernährungssystems auf den Klimawandel dar. Mehr dazu im Artikel "Feld, Wald und Moor: Wie der unterschätzte Faktor „Landnutzung“ das Klima beeinflusst".
Neben der Betrachtung des gesamten Ernährungssystems lohnt sich der Blick auf die Gesamtheit aller menschengemachten Treibhausgasemissionen, die der IPCC in unterschiedliche Emissions-Sektoren aufgeteilt hat. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, findet sich die Landwirtschaft im Sektor „Landwirtschaft, Forstwirtschaft und sonstige Landnutzung“ (abgekürzt im Englischen AFOLU – Agriculture, Forestry and other Land Use) wieder. Unsere Grafik zeigt Daten aus dem sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC aus dem Jahr 2022. Zu sehen sind die Sektoren und ihre jeweiligen Anteile an den gesamten menschengemachten Treibhausgasen des Jahres 2019.
Zu beachten ist: Die Emissionen aus der Elektrizitäts- und Wärmeproduktion wurden in diesem Fall den Sektoren ihrer endgültigen Verwendung zugeschlagen, zum Beispiel als Heizwärme dem Gebäude-Sektor. Der Sektor „Sonstige Energie“ beinhaltet Emissionen, die etwa bei der Förderung oder Verarbeitung fossiler Brennstoffe, aber noch vor deren eigentlicher Nutzung beziehungsweise Verbrennung entstehen. Andere Darstellungen des IPCC fassen alle Energieemissionen zu einem eigenen Sektor „Elektrizität und Wärme“ zusammen, wodurch sich die jeweiligen Anteile an den Gesamtemissionen gegebenenfalls ändern.
Insgesamt verursachte die Menschheit im Jahr 2019 den Ausstoß von Treibhausgasen in Höhe von rund 59 Gigatonnen CO2-Äquivalenten, spricht 59 Milliarden Tonnen. Das entspricht ungefähr 20 Prozent mehr als dem Gewicht des Wassers im Bodensee. Jeder Mensch hat demnach durchschnittlich den Ausstoß von sieben Tonnen Treibhausgasen verursacht.10
Aus dem Sektor „Landwirtschaft, Forstwirtschaft und sonstige Landnutzung“ (AFOLU) stammen demnach 22 Prozent der globalen Emissionen des Jahres 2019. Dieser Sektor entspricht wiederum – jedenfalls in einer groben Annäherung – den zwei Kategorien „Landwirtschaft“ und „Landnutzung“ aus der Darstellung der Emissionen des gesamten Ernährungssystems weiter oben. Allerdings wird dort ein anderer Zeitraum dargestellt. Zudem ergeben sich geringfügigere Unterschiede dadurch, dass der AFOLU-Sektor auch rein forstwirtschaftliche Emissionen enthält, die sich etwa durch die Holzernte ergeben, während diese in der Darstellung des Ernährungssystems nicht enthalten sind.
Die Emissionen dieses AFOLU-Sektors lassen sich weiter in verschiedene konkrete Quellen von Treibhausgasen aufschlüsseln. Laut IPCC sind dies in der Reihenfolge ihrer Bedeutung:
Rodung von Wäldern, Entwässerung und Bewirtschaftung von Mooren, Umwandlung von Grünland- zu Ackerflächen (Kohlendioxid), Emissionen der Forstwirtschaft; offiziell zusammengefasst als Kategorie „Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft“ (LULUCF: Land Use, Land Use Change And Forestry)
Verdauungsapparat von Wiederkäuern wie Rindern, Schafen und Ziegen (Methan)
Ackerböden und Weiden (Kohlendioxid und Lachgas)
Reisanbau (Methan)
Lagerung und Behandlung von Wirtschaftsdüngern (Lachgas und Methan)
Ausbringung synthetischer Stickstoffdünger bzw. „Kunstdünger“ (Lachgas)
Verbrennung von Ernterückständen (CO2, Methan)
Die Landwirtschaft kann auch als CO2-Speicher bzw. sogenannte Senke in Erscheinung treten.
Anzumerken ist, dass der Sektor AFOLU nicht die Emissionen enthält, die durch die Verbrennung von Treibstoffen in Traktoren und anderen landwirtschaftlichen Maschinen entstehen. Diese werden in den IPCC-Bilanzen dem Transport-Sektor zugeschlagen. Im österreichischen Klimaschutzbericht sind diese dagegen im Sektor Landwirtschaft zu finden. Österreich beschreitet hier einen Sonderweg, indem es bei der Zuteilung der Emissionen zu den verschiedenen Sektoren im eigenen Klimabericht von den international gültigen Regeln abweicht. Dies ist einer der Gründe dafür, warum sich Darstellungen und Kategorien des Weltklimarats nicht immer 1:1 mit solchen aus dem österreichischen Klimaschutzbericht vergleichen lassen.
Blickwinkel: die Emissionen der österreichischen Landwirtschaft
Die Landwirtschaft industrialisierter Länder wie Österreich arbeitet im Großen und Ganzen deutlich effizienter und damit in vielerlei Hinsicht umweltschonender als im globalen Durchschnitt. Das heißt keinesfalls, dass die heimische oder die EU-Landwirtschaft als Ganzes keine negativen Umwelt- und Klimaauswirkungen mit sich bringt. Aber diese fallen im globalen Vergleich oft geringer aus, vor allem, wenn man sie auf die produzierte Menge an Lebensmitteln umlegt. Schau dir dazu auch den Artikel „Warum heimische Lebensmittel oft klimafreundlicher sind“ an.
Das liegt unter anderem an moderneren Produktionsmethoden. Beispiel Mineraldüngerausbringung: In vielen Ländern Asiens etwa wird dieser von intensiv wirtschaftenden Kleinbauern oft noch von Hand verstreut und dadurch wenig genau dosiert. Da der einzelnen Bäuerin oftmals nur wenig Land zur Verfügung steht – laut der Datenwebseite Our World in Data11 bewirtschaften 84 Prozent der weltweit 570 Millionen Bauernhöfe weniger als zwei Hektar Land – ist sie oftmals noch mehr als andere davon abhängig, auf geringer Fläche möglichst gute Erträge zu ernten. Dünger zu sparen ist daher meist nicht ihr erstes Interesse, zumal sich beispielsweise eine zehnprozentige Einsparung bei kleiner Ausgangsmenge viel weniger bemerkbar macht als bei großer Ausgangsmenge. Düngersparen lohnt sich für große Betriebe mehr als für kleine.
© Timo Kuentzle
Ähnliches gilt auch für die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln. Unser Foto zeigt einen Kleinbauern in Bangladesch, aufgenommen im Jahr 2018. Der Mann spritzt seine Melanzani mit der Rückenspritze gegen Insekten. Die Dosierung der Ausbringungsmenge erfolgt von Hand und nach Augenmaß.
In Österreich dagegen wird fast ausschließlich maschinell gespritzt und gedüngt. Zur Düngung wird meist ein Traktor mit einem angehängten Düngerstreuer verwendet, bei dem die gewünschte Ausbringungsmenge pro Fläche eingestellt werden kann. Zwar gibt es auch bei dieser maschinellen Ausbringung große Unterschiede zwischen eher veralteter Technik und modernen, satelliten- und sensorgesteuerten Maschinen. Dennoch wird hierzulande deutlich weniger Dünger verschwendet, nicht zuletzt auch aufgrund entsprechender Gesetze und Kontrollen.
Bestätigt wird dies durch Daten zur sogenannten Stickstoffnutzungseffizienz, wie sie auf der Webseite Our World in Data dargestellt sind. Stickstoff ist ein unersetzlicher Baustein aller Eiweiße und daher ein essenzielles chemisches Element für alle Lebewesen. Es wird als organischer Dünger (Gülle, Mist, Kompost) oder in synthetisch-mineralischer Form als „Kunstdünger“ in der Landwirtschaft genutzt. Die Nutzungseffizienz gibt an, welcher Anteil des ausgebrachten Düngers auch tatsächlich von den Pflanzen aufgenommen wird. Den genannten Daten zufolge finden sich etwa in China und Indien im Schnitt lediglich 32 beziehungsweise 34 Prozent der ausgebrachten Menge auch im geernteten Produkt wieder. Der große Rest wird in die Umwelt ausgetragen. Dabei wird der Stickstoff unter anderem in klimaschädliches Lachgas umgewandelt. Zudem kann Stickstoff in Form von Nitrat Grund- und Oberflächengewässer belasten. Zu solchen Stickstoffverlusten kommt es zwar auch in Österreich, allerdings ist die Stickstoffnutzungseffizienz der zugrundeliegenden Studie zufolge hier mit 86 Prozent deutlich höher.
Ein weiteres Beispiel ist die Produktion von Milch und Rindfleisch. Diese basiert in Österreich unter anderem auf einem hohen Grad an Selbstversorgung mit Futter und einer relativ hohen Milchleistung pro Kuh von durchschnittlich rund 7000 Litern Milch pro Jahr. Durch die weitgehende Selbstversorgung mit Futter sowie den Verzicht auf Importfuttermittel aus Regenwaldgebieten fallen Emissionen aus Landnutzungsänderungen in der Regel weg. Der hohe Anteil an Gras in der Futterversorgung (laut Schätzungen zwischen 70 und 80 Prozent im Durchschnitt der Milcherzeugung12) stammt aus dem hierzulande reichlich vorhandenen Grünland und ist das wesentliche Merkmal einer standortgerechten Landwirtschaft des Alpenraums. Gräser und Kräuter werden in Form von Weidegras, Gras-Silage, Heu oder Frischgras verfüttert.
Gleichzeitig ermöglicht es die im Vergleich zu weniger entwickelten Ländern hohe Milchleistung, mehr Milch mit weniger Kühen zu produzieren, wodurch der Methanausstoß geringer ausfällt. Mehr dazu findest du im Artikel Methan und die Frage seiner Bewertung. Zudem wird in der heimischen Rinderwirtschaft häufig die Rinderrasse „Fleckvieh“, eine sogenannte Zweinutzungsrasse eingesetzt. Deren männliche Kälber sind gut geeignet für die Produktion von Rindfleisch und werden als Ochsen oder Stiere gemästet, während die weiblichen Nachkommen zumeist als Milchkühe eingesetzt werden und Milch liefern. Dadurch verteilen sich die Emissionen auf eine deutlich größere Gesamt-Produktmenge aus Milch und Fleisch als bei der Nutzung von Rassen, die jeweils entweder auf Milchproduktion (Beispiel: Rasse „Holstein“) oder auf Fleischproduktion spezialisiert sind (Beispiel: Rasse Angus).
Und dennoch zählt die Landwirtschaft auch in Österreich zu den Verursachern von Treibhausgasen. Der Sektor trug 12 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen Österreichs des Jahres 2023 bei. Wie die Landwirtschaft auf der anderen Seite zu einer Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre beitragen kann, kannst du weiter im Artikel "Carbon Farming: Kann die Landwirtschaft das „Klima retten“?" lesen.
Blickwinkel: die Emissionen nach Art des Klimagases
Der Beitrag zum Klimawandel lässt sich auch nach den dabei beteiligten Treibhausgasen aufschlüsseln. Dabei zeigt sich, dass Kohlendioxid das mit Abstand wichtigste Gas in diesem Zusammenhang darstellt. Es trug im Jahr 2019 insgesamt 75 Prozent aller menschengemachten Klimagase bei. Das zweitwichtigste Gas ist Methan, das, umgerechnet in CO2-Äquivalente, 18 Prozent der Klimaerwärmung beisteuert. Frei wird es vor allem durch die Rinderhaltung, die Förderung von Kohle und Erdgas (das aus Methan besteht) sowie durch den Anbau von Nassreis.
Quellen
10 ourworldindata.org: Per capita greenhouse gas emissions; abgerufen 29.6.2023
11 ourworldindata.org (2021): Can we reduce fertilizer use without sacrificing food production? abgerufen 14.3.2023
12 Stefan Hörtenhuber (BOKU), per E-Mail vom 12.6.2023
Dieser Artikel ist Teil unseres Reports „Landwirtschaft, Ernährung und Klima“.