Wie werden Masthühner und Puten geschlachtet?
Ausstallen, Transport, Betäubung, Kontrolle: Wie läuft die Schlachtung von Masthühnern und Puten in Österreich ab, und was sagt das Gesetz dazu? Wir erklären, die einzelnen Schritte ablaufen und wie Tierwohl als auch Lebensmittelsicherheit überprüft werden.
Bevor das Fleisch von Hühnern und Puten im Supermarktregal landet, durchlaufen die Tiere mehrere Stationen entlang der Wertschöpfungskette: Nach dem Mästen werden die Tiere „ausgestallt“, transportiert, betäubt, geschlachtet und anschließend noch ein letztes Mal kontrolliert, bevor das Fleisch dann in den Verkauf gelangt. Jeder dieser Schritte ist gesetzlich geregelt und soll sowohl die Lebensmittelsicherheit als auch den Tierschutz gewährleisten. Mehr zur Schlachtung von Masthühnern und Puten erfährst du in diesem Artikel.
Geflügelschlachtung in Österreich
Im Jahr 2025 wurden in Österreich rund 147.000 Tonnen Hühnerfleisch und 21.000 Tonnen Putenfleisch produziert. Der Großteil der Masthühner und Puten in Österreich wird auf Schlachthöfen geschlachtet. Für Masthühner gibt es in Österreich nur sieben Schlacht- und Zerlegebetriebe, für Puten nur einen einzigen Schlachthof. In den Höfen wird Geflügel unabhängig von Haltungsform und Gütesiegelprogrammen geschlachtet: Ob konventionell oder Bio spielt hier also keine Rolle.
Daneben gibt es Hausschlachtungen am Betrieb. Manche Betriebe vermarkten ihr Geflügelfleisch außerdem direkt an Konsumentinnen und Konsumenten. Im Jahr 2022 waren rund fünf Prozent der AMA-Gütesiegel-Masthühnerbetriebe in der Direktvermarktung tätig.1,2,3
Rechtliches zur Schlachtung
Die Schlachtung von Geflügel ist auf EU- und nationaler Ebene detailliert geregelt. Wichtige Rechtsgrundlagen sind die EU-Verordnungen zum Tiertransport (VO (EG) Nr. 1/2005), zum Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung (VO (EG) Nr. 1099/2009) sowie die Hygiene- und Kontrollvorschriften für Schlachthöfe.
In Österreich ergänzen unter anderem das Tierschutzgesetz, das Tiertransportgesetz und die Tierschutz-Schlachtverordnung diese Regelungen. In einigen Bereichen gehen die österreichischen Vorgaben über die EU-Mindeststandards hinaus. Das betrifft etwa die Transportdauer zum Schlachthof, die Direktvermarktung und die Schlachtung am landwirtschaftlichen Betrieb.
Ablauf der Geflügelschlachtung: Vom Ausstallen bis zum Rupfen
Der Ablauf der Schlachtung von Huhn und Pute läuft in betrieblichen Schlachtanlagen und Schlachthöfen meist nach demselben Schema ab. Hier erfährst du, welche Stationen das Masthuhn durchläuft und wie das Tierwohl und die Fleischqualität gesichert wird.
Ausstallen und Verladen
Bevor die Tiere zu einem Schlachthof transportiert werden, werden die Tiere ausgestallt. Darunter versteht man das Herausholen und Verladen von Nutztieren aus ihrem Stall. Um das Risiko einer Verunreinigung mit Darminhalt während der Schlachtung zu verringern, wird Mastgeflügel üblicherweise vier bis acht Stunden vor dem Ausstallen nicht mehr gefüttert. Diese Praxis dient der Lebensmittelsicherheit und ist in der Geflügelwirtschaft weit verbreitet. Das Trinkwasser bleibt in der Regel bis zum Beginn des Fangens verfügbar.4,5
Ist das Geflügel transportfähig?
Vor dem Verladen muss sichergestellt werden, dass die Tiere transportfähig sind. Andernfalls kann es passieren, dass die Tiere den Transport nicht überleben, oder sie letztendlich nach der Schlachtung nicht vermarktbar sind. Deshalb müssen die Personen, die die Tiere fangen, die Fähigkeit besitzen, nicht-transportfähige Tiere vor dem Verladen zu erkennen. Die Beurteilung der Transportfähigkeit ist EU-rechtlich geregelt. Nicht-transportfähig sind beispielsweise Tiere, die augenscheinlich krank, stark abgemagert oder so schwer lahm sind, dass sie nicht stehen oder nur wenige Schritte gehen können. Offene Wunden oder Knochenbrüche führen ebenfalls zu Transportunfähigkeit. Diese Tiere dürfen nicht verladen werden. Sie müssen stattdessen entweder behandelt oder noch am Betrieb fachgerecht getötet werden.6,7
Das Fangen von Masthühnern und Puten für den Transport erfolgt meist händisch durch betriebseigene oder externe Arbeitskräfte. Nach Möglichkeit werden die Transportkisten im Stall platziert, sodass die Tiere nur kurze Strecken getragen werden müssen.8
Masthühner werden häufig an einem Bein gefasst und kopfüber zu den Transportkisten getragen. Dabei kann eine Person mehrere Tiere gleichzeitig transportieren. Hühner können aber auch an beiden Beinen oder aufrecht getragen werden. Letztere Methoden gelten als schonender, ermöglichen jedoch weniger Tiere pro Arbeitsgang.9
Das Tragen kopfüber kann für die Tiere belastend sein. Nach Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) führt das Tragen an den Beinen und in kopfüberer Haltung zu stärkerem Stress und erhöht im Vergleich zum aufrechten Tragen das Risiko für Verletzungen wie Verrenkungen, Knochenbrüche und Blutergüsse. Grund dafür ist vor allem, dass Vögel kein Zwerchfell besitzen. Werden sie kopfüber gehalten, können die Eingeweide auf Herz und Lunge drücken. Das kann die Atmung erschweren, was wiederum Stressreaktionen wie verstärktes Flügelschlagen auslösen kann.10
Um diese Belastungen zu reduzieren, wird in einigen Ländern und Qualitätssicherungssystemen empfohlen, das Tragen von Hühnern kopfüber zu vermeiden. Stattdessen sollen die Tiere entweder an beiden Beinen oder in aufrechter Körperhaltung transportiert werden, wodurch das Verletzungsrisiko sinken kann.11
Ein Masthuhn wiegt zum Schlachtzeitpunkt bis zu 3,3 Kilogramm. Im Vergleich dazu wiegt eine Truthenne etwa 10 Kilogramm, ein Truthahn sogar bis zu 21 Kilogramm. Aufgrund des deutlich höheren Gewichts werden Puten heute meist nicht mehr getragen. Laut EFSA wurde das manuelle Tragen in der Putenhaltung vor allem wegen Größe und Gewicht der Tiere weitgehend aufgegeben. Stattdessen werden die Tiere häufig in Gruppen zu den Transportkisten getrieben und dort verladen. Studien zeigen, dass solche Systeme mit weniger direkten Handhabungsschritten das Risiko von Verletzungen verringern können.12,13,14,15
Mechanische Fangvorrichtungen
Seit den 1990er Jahren werden auch unterschiedliche mechanische Fangvorrichtungen immer häufiger. Diese Systeme haben lange, rotierende Gummifinger, die die Vögel auf ein Förderband und anschließend in die Transportkisten befördern. Durch weniger direkte menschliche Handhabung können Stress und Verletzungen für die Tiere verringert werden. Allerdings können diese Systeme nur in großen Ställen rentabel eingesetzt werden, da der zusätzliche Transport der Fangvorrichtung zum Betrieb teuer ist. Wenn dieselbe Vorrichtung auf mehreren Betrieben eingesetzt wird, können Krankheiten zwischen unterschiedlichen Betrieben verschleppt werden.16,17
Das Ausstallen ist für die Tiere eine sehr ungewohnte Situation. Häufig sind sie nur wenig an den Kontakt mit Menschen gewöhnt. Durch viele neue Eindrücke und den plötzlichen Lärm können die Tiere schnell überreizt und gestresst werden. Deshalb findet das Ausstallen vorzugsweise nachts oder in abgedunkelten Ställen statt. Häufig wird auch blaues Licht, das die Aktivität und das Fluchtverhalten reduziert, verwendet. Dadurch wird das Fangen erleichtert. Dieser Vorgang und das darauffolgende Verladen darf nur durch Personen erfolgen, die über die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Dadurch sollen vermeidbare Schmerzen, Leiden, Ängste und Verletzungen der Tiere verhindert werden.18
Verladen
Für Mastgeflügel stehen verschiedene Transportsysteme zur Verfügung. Einerseits gibt es fest am LKW installierte Käfige, zu denen die Tiere getragen werden müssen. Andererseits werden auch einzelne Transportkisten oder Containersysteme verwendet, die direkt in den Stall gebracht werden können. Für Masthühner und Puten finden vor allem Containersysteme ihren Gebrauch. Dabei sind mehrere Transportkisten in zumeist vier- oder fünfstöckigen Containersystemen zusammengefasst. Zum Verladen der Tiere lassen sich die Transportkisten ähnlich wie Schubladen öffnen. Anschließend kann das ganze Containersystem mit einem Gabelstapler auf den LKW befördert werden.19,20
Transport von Geflügel
EU-Vorschriften verlangen, dass Transportfahrzeuge ausreichend belüftet sein müssen. Die Tiere müssen allerdings gleichzeitig vor ungünstigen Witterungsbedingungen ausreichend geschützt sein. Konkrete Temperaturgrenzwerte für Geflügel nennen die Vorschriften jedoch nicht. Ob die Bedingungen für die Tiere geeignet sind, hängt unter anderem von Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Besatzdichte und Luftzirkulation im Fahrzeug ab.21,22
Die Transportkisten werden am LKW meist überdacht, an den Seiten hin aber offen transportiert, um eine natürliche Lüftung zu ermöglichen. Bei schlechtem Wetter können die Seiten mit Planen geschlossen werden. Manche Fahrzeuge sind zudem mit Ventilatoren ausgestattet, die eine Überhitzung verhindern sollen.23
Laut dem EU-Datenbanksystem TRACES, das den Tierverkehr erfasst, dauert der Großteil der Geflügeltransporte in der EU weniger als vier Stunden.24
Innerhalb Österreichs darf der Transport von Geflügel zum Schlachthof grundsätzlich maximal viereinhalb Stunden dauern. Aus geografischen, strukturellen oder vertraglichen Gründen sind Ausnahmen von maximal acht Stunden (bzw. achteinhalb Stunden inklusive gesetzlicher Lenkpausen) zulässig. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn kein geeigneter Schlachthof in näherer Umgebung verfügbar ist – so gibt es beispielsweise nur einen einzigen Putenschlachthof in ganz Österreich. Der Bio-Verband Bio Austria limitiert die Transportdauer auf sechs Stunden.25,26
Während des Transports können die Tiere Stress erleiden, beispielsweise durch Hitze, Kälte oder ungewohnte Sinneseindrücke wie Beschleunigen oder Bremsen während der Fahrt. Hinzu kommen bei längeren Transporten Hunger und Durst, weil die Tiere keine Möglichkeit zur Futter- und Wasseraufnahme haben. Bei Transporten über zwölf Stunden müssen die Tiere mit Futter und Wasser versorgt werden.27,28
Entladung vom Geflügel am Schlachthof
Am Schlachthof erfolgt das Entladen der Transportbehältnisse meist erneut mit dem Gabelstapler. Die Wartezeit, die die Tiere bis zur Schlachtung in den Containern verbleiben, kann je nach Schlachthof sehr variabel sein und beträgt teils mehrere Stunden. In dieser Zeit ist eine ausreichende Luftzufuhr und die Vermeidung von hohen Temperaturen und plötzlichem Lärm für die Tiere besonders wichtig. Je nach Betäubungsmethode verbleiben die Tiere zur Betäubung in den Kisten oder werden händisch aus diesen herausgenommen.29,30,31
Die Bewegungseinschränkung in den Kisten kann Stress für die Tiere bedeuten. Dabei ist zu bedenken, dass sich die Tiere häufig nicht nur während der Fahrt, sondern auch beim Fangen und nach dem Abladen am Schlachthof über viele Stunden hinweg in den Kisten befinden. Die hohe Besatzdichte in den Transportgefäßen kann auch zu Hitzestress bei den Hühnern und Puten führen. Vögel können nicht schwitzen und geben überschüssige Wärme vor allem durch Hecheln ab. Die Wartezeit vor der Schlachtung sollte daher so kurz wie möglich sein.32,33
Die EU-Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 schreibt vor, dass Tiere so gehandhabt werden müssen, dass vermeidbare Schmerzen, Leiden, Ängste oder Verletzungen verhindert werden. Grundsätzlich dürfen Tiere nicht an Körperteilen hochgehoben oder gezogen werden, wenn ihnen dabei Schmerzen verursacht werden könnten. Für Geflügel und Kaninchen sieht die Verordnung jedoch eine ausdrückliche Ausnahme für das Hochheben an den Beinen vor. Die Verordnung selbst begründet diese Ausnahme nicht näher. Das Tragen von Geflügel an den Beinen zählt jedoch zu den in Europa traditionell und bis heute häufig angewandten Fangmethoden.34,35
Betäubung von Masthühnern und Puten
Um Tiere möglichst vor Schmerzen und Leiden zu schützen, schreibt die EU-Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 grundsätzlich vor, dass Tiere vor der Schlachtung betäubt werden müssen. Die Betäubung soll sicherstellen, dass sie bis zu ihrem Tod bewusstlos und empfindungslos bleiben.
Zur Betäubung von Geflügel vor der Schlachtung stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. In Österreich sind die Wasserbadbetäubung und die Gasbetäubung praxisüblich. Für jedes Betäubungsverfahren gibt es Schlüsselparameter, anhand derer überprüft wird, ob die Betäubung wirkungsvoll ist und ausreichend lang anhält. So wird zum Beispiel die Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutung genau kontrolliert, um zu verhindern, dass die Tiere in der Zwischenzeit wieder zu Bewusstsein kommen.36,37,38,39
Wasserbadbetäubung:
Allgemein üblich wird Mastgeflügel mittels Wasserbads betäubt. Dazu werden die Tiere mit den Beinen an Bügeln kopfüber in eine Förderkette eingehängt. Anschließend werden sie mit dem Kopf durch ein unter Spannung stehendes Wasserbad gezogen. Das Wasserbad bildet die eine Elektrode, der metallische Bügel an der Förderkette die andere. Der Tierkörper schließt den Stromkreis, wodurch es zu einer Ganzkörperdurchströmung und somit auch zu einer Durchströmung der lebenswichtigen Organe Gehirn und Herz kommt.
Zu Problemen kann es kommen, wenn die Tiere nach dem Einhängen die Flügel hängen lassen. Tauchen die Flügel zuerst ins Wasser ein, kann es zu vorzeitigen Stromstößen kommen. Diese führen zwar nicht zur Betäubung, aber sie sind schmerzhaft. Dennoch ist die Wasserbadbetäubung weit verbreitet. Gründe dafür sind, dass diese Methode historisch gewachsen und kostengünstig ist. Außerdem kann eine große Anzahl von Tieren in kurzer Zeit betäubt werden.40,41,42
Gasbetäubung:
Bei der Gasbetäubung können die Tiere in ihren Transportkisten verbleiben. Häufig erfolgt die Betäubung in mehreren Phasen mit steigenden Kohlenstoffdioxidkonzentrationen, bis die Tiere bewusstlos sind. Aus Sicht des Tierschutzes stellt die Gasbetäubung einen Vorteil gegenüber der Wasserbadbetäubung dar, da die Tiere nicht bei Bewusstsein kopfüber in eine Förderkette eingehängt werden müssen. Gleichzeitig wird diskutiert, inwieweit hohe Kohlenstoffdioxid-Konzentrationen von den Tieren vor dem Bewusstseinsverlust als unangenehm wahrgenommen werden. Neben Kohlendioxid können in ähnlichen Verfahren auch andere Gase, wie beispielsweise Edelgase, eingesetzt werden. Außerdem kann durch eine Senkung des Luftdrucks auch der Sauerstoffgehalt reduziert werden.43,44,45,46,47,48
Bolzenschuss:
Beim Bolzenschuss handelt es sich um ein mechanisches Verfahren. Dabei wird der Schädelknochen entweder mit einem penetrierenden Bolzen durchstoßen oder mit einem nicht-penetrierenden Bolzen aufgeschlagen. In beiden Fällen soll die Bewusstlosigkeit durch Erschütterung beziehungsweise schwere, nicht rückgängig zu machende Schäden am Gehirn erreicht werden.49
Elektrische Betäubung durch Kopfdurchströmung:
Je eine Elektrode wird links und rechts zwischen Auge und Ohr angesetzt und das Gehirn elektrisch durchströmt, was zu Bewusstlosigkeit führt. Dazu können die Tiere einzeln händisch, in einem Metalltrichter oder auf ähnliche Weise wie bei der Wasserbadbetäubung fixiert werden.50
Stumpfer Schlag oder Genickbruch:
Die Betäubung durch einen stumpfen Schlag oder durch den Genickbruch sind keine Routineverfahren. Sie dürfen nur angewandt werden, wenn keine andere Möglichkeit zur Verfügung steht.51
Weiterer Ablauf nach dem Betäuben
Entbluten
Das Entbluten erfolgt unmittelbar nach der Betäubung und findet meistens hängend statt. Für jede Betäubungsmethode ist eine Höchstdauer zwischen Betäubung und Entblutungsschnitt festgelegt. Beim elektrischen Wasserbad beträgt sie beispielsweise 10 Sekunden. Das Entbluten erfolgt in der Regel, indem beide Halsschlagadern oder die entsprechenden Hauptblutgefäße durchtrennt werden.52,53,54
Brühen
Das Brühen wird durchgeführt, um die Federn der Tiere zu lockern. Dieser Prozess findet in einem Wasserbad bei Temperaturen zwischen 50 und 65 Grad statt. Die genaue Temperatur ist abhängig davon, ob das Fleisch frisch oder tiefgefroren verkauft werden soll. Bei höheren Brühtemperaturen löst sich die Oberhaut (Epidermis) stärker von der Lederhaut (Dermis) ab. Bei Frischfleisch ist es allerdings gewünscht, dass die Oberhaut fest mit der Lederhaut verbunden bleibt, um das Geflügelfleisch in den weiteren Verarbeitungsschritten unter anderem vor bakteriellem Wachstum zu schützen. Daher wird Frischfleisch bei niedrigeren Temperaturen gebrüht als Gefrierfleisch.55,56
Rupfen
Das Rupfen erfolgt in rotierenden Trommeln mit Gummischlägern, während die Schlachtkörper mit Wasser besprüht werden. Beim anschließenden Waschvorgang werden Federreste und oberflächliche Verunreinigungen entfernt. Dadurch kann auch die Keimbelastung reduziert werden; eine Kontamination der Schlachtkörper lässt sich dadurch jedoch nicht vollständig verhindern.57,58
Ausweiden
Kopf, Schlund und Luftröhre werden vom Tierkörper entfernt und der Hals wird von den Rückenwirbeln getrennt. Dieser Prozess wird als „Prellen“ bezeichnet. Die Halshaut kann beim Ausweiden entweder am Tierkörper bleiben oder entfernt werden. Anschließend wird die Kloake umschnitten und die Eingeweide als Ganzes entnommen. Sie verbleiben entweder am Tierkörper oder landen auf einem separaten Tablett. Wichtig ist dabei, dass sie dem Schlachtkörper weiterhin zugeordnet werden könnenjetzt. Bei bestimmten Veränderungen der Eingeweide muss eventuell auch der zugehörige Schlachtkörper beanstandet werden.59,60
Kühlen
Nach dem Ausweiden werden die Schlachtkörper so weit heruntergekühlt, dass ihre Innentemperatur unter 4 Grad liegt. Das kann durch kalte Luft, Wassernebel oder das Eintauchen in Eiswasser erfolgen.61,62
Kontrollen am Schlachthof
Große Schlachthöfe, die mehr als 150.000 Stück Geflügel pro Jahr schlachten, müssen über eine Tierschutzbeauftragte oder einen Tierschutzbeauftragten verfügen. Diese Person kontrolliert die Einhaltung des Tierschutzes und setzt bei Bedarf Verbesserungen durch. Unabhängig davon werden an Schlachthöfen aber auch Kontrollen von amtlichen Tierärztinnen und Tierärzten durchgeführt. Diese Kontrollen erfolgen während des laufenden Schlachtbetriebs. Bereits vor der Schlachtung werden die angelieferten Tierpartien beurteilt, nach der Schlachtung wird jeder Schlachtkörper einer Fleischuntersuchung unterzogen.63,64
Bei der Anlieferung der Tiere wird unter anderem darauf geachtet, ob Tiere verletzt sind, Auffälligkeiten zeigen oder während des Transports verendet sind. Dabei wird nicht zwingend jedes Einzeltier, sondern auch häufig die Herde beziehungsweise die Partie als Ganzes untersucht.65
Öffentlich zugängliche österreichweite Zahlen dazu, wie viele Hühner oder Puten den Transport zum Schlachthof nicht überleben, liegen nicht vor. Europäische Untersuchungen zeigen jedoch, dass Transportverluste bei Masthühnern üblicherweise deutlich unter einem Prozent liegen.66
Auch die Begleitdokumente und Informationen zum Herkunftsbetrieb werden überprüft. Dabei wird auch besonders darauf geachtet, ob ein Verdacht auf Rückstände von beispielsweise Antibiotika besteht.67
Anschließend erfolgt die Lebenduntersuchung, auch Schlachttieruntersuchung genannt. Dabei beurteilen amtliche Tierärztinnen und Tierärzte oder unter ihrer Aufsicht tätige amtliche Fachassistentinnen und Fachassistenten den Gesundheitszustand der Tiere. Sie achten beispielsweise auf Krankheitserscheinungen, Verletzungen, starke Verschmutzungen, Verhaltensauffälligkeiten oder Hinweise auf Tierschutzprobleme. Beobachtungen am Schlachthof liefern oft Hinweise auf Probleme im Herkunftsbetrieb, etwa erhöhte Verlustraten, Verletzungen oder Erkrankungen. Flügelbrüche, Verrenkungen und frische Blutergüsse sind häufig Folgen von unsachgemäßem Fangen.68,69
Die Untersuchungen dienen auch dazu, sogenannte Zoonosen zu erkennen. Das sind Krankheiten, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können. Die EU-Vorschriften verlangen ausdrücklich, dass bei der nach der Schlachtung erfolgenden Fleischuntersuchung besonderes Augenmerk auf solche Erkrankungen gelegt wird. Allerdings lassen sich nicht alle Zoonoseerreger visuell erkennen, manche können nur mit Laboruntersuchungen festgestellt werden. Beim Geflügel gehören dazu zum Beispiel Bakterien wie Campylobacter, Salmonellen oder E. coli, die beim Menschen zu Magen-Darminfektionen führen können.70,71
Tiere, die bei der Lebendtieruntersuchung auffällig waren, dürfen nicht ohne weitere Abklärung in die Lebensmittelkette gelangen. In solchen Fällen können einzelne Tiere oder auch ganze Partien von der Schlachtung ausgeschlossen, gesondert untersucht oder als nicht für den menschlichen Verzehr geeignet eingestuft werden. Nach der Schlachtung folgt die Fleischuntersuchung. Dabei werden die Schlachtkörper sowie die dazugehörigen Organe kontrolliert. Für die Dauer der Fleischuntersuchung pro Schlachtkörper sind in Österreich für Geflügel mindestens 3 Sekunden vorgeschrieben. Hierbei können Hilfsmittel wie Spiegel oder Kamerasysteme zum Einsatz kommen.72
Nach der Schlachtung folgt die Fleischuntersuchung. Dabei werden die Schlachtkörper sowie die dazugehörigen Organe kontrolliert. Für die Dauer der Fleischuntersuchung pro Schlachtkörper sind in Österreich für Geflügel mindestens 3 Sekunden vorgeschrieben. Hierbei können Hilfsmittel wie Spiegel oder Kamerasysteme zum Einsatz kommen.73,74,75
Untersuchung auf Salmonellen und Campylobacter
Neben den visuellen Kontrollen sind in Geflügelschlachthöfen auch mikrobiologische Untersuchungen gesetzlich vorgeschrieben. Dabei wird anhand geregelter Stichprobennahmen unter anderem überprüft, ob Salmonellen oder Campylobacter nachweisbar sind. Die Probenahme und Untersuchung erfolgen nach festgelegten rechtlichen Vorgaben. Beide Bakterien zählen in Europa zu den wichtigsten Ursachen von lebensmittelbedingten Magen-Darm-Erkrankungen beim Menschen. Mehr zur Bedeutung von Salmonellen und Campylobacter erfährst du im Artikel „Was brauchen Masthühner und Puten, um gesund zu bleiben?“.76,77
Schlachtung am landwirtschaftlichen Betrieb
Geflügel kann nicht nur an einem Schlachthof, sondern auch direkt am landwirtschaftlichen Betrieb oder Kleinschlachtbetrieb geschlachtet werden. Dadurch entfallen Transport und Wartezeiten vor der Schlachtung. Das kann die Stressbelastung der Tiere reduzieren und sich positiv auf Tierwohl und Fleischqualität auswirken. Gleichzeitig könnten dadurch regionale Vermarktungsstrukturen und kleinere landwirtschaftliche Betriebe unterstützt werden. Die Schlachtung direkt am landwirtschaftlichen Betrieb kann allerdings mit zusätzlichen Kosten für Organisation, Personal und Logistik verbunden sein. Ob und in welchem Ausmaß sich diese Mehrkosten auf den Produktpreis auswirken, hängt jedoch von der jeweiligen Vermarktungsform und Betriebsstruktur ab.78,79,80
Am landwirtschaftlichen Betrieb wird entweder für den Eigenverbrauch der Landwirtinnen und Landwirte oder die Direktvermarktung geschlachtet. Betriebe, die weniger als 10.000 Stück Geflügel pro Jahr schlachten, dürfen nach Erhalt einer Zulassung ihr Geflügelfleisch direkt an Endverbrauch er oder lokale Einzelhandelsgeschäfte abgeben. Werden mehr als 10.000 Stück Geflügel pro Jahr geschlachtet, ist eine Zulassung als Schlachthof beziehungsweise landwirtschaftlicher Kleinschlachtbetrieb erforderlich. In allen Fällen sind die Vorgaben zu den Fachkenntnissen der Personen, die die Schlachtung durchführen, und die Tierschutzvorgaben genau geregelt. So gibt es im Fall der Direktvermarktung, analog zur Schlachtung am Schlachthof, festgelegte Hygienevorschriften. Auch Tierärztinnen und Tierärzte sind in die Kontrollen eingebunden.81,82,83,84
Wie läuft eine rituelle Schlachtung ab?
Laut Tierschutzgesetz ist eine Schlachtung ohne Betäubung vor dem Blutentzug generell verboten. Eine Ausnahme besteht für Fälle, in denen eine Betäubung nicht möglich ist, wie zum Beispiel bei einer Notschlachtung. Bei rituellen Schlachtungen kann eine Betäubung auch aus religiösen Gründen abgelehnt werden. Dazu ist eine behördlichen Genehmigung erforderlich, des Weiteren muss es sich um eine gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaft handeln. Die Schlachtung darf außerdem nur in zugelassenen Schlachtanlagen unter Anwesenheit eines Tierarztes oder einer Tierärztin erfolgen. Die einzige zugelassene Methode dabei ist, die großen Blutgefäße in einem Messerschnitt zu öffnen. Unmittelbar danach müssen die Tiere betäubt werden. Zudem muss die Person, die die Schlachtung durchführt, über die notwendige Sachkunde verfügen.85,86
Nebenprodukte der Schlachtung
Bei der Geflügelschlachtung fallen neben Fleisch auch Federn, Blut und Innereien an. Ein Teil davon kann als Lebensmittel genutzt werden, beispielsweise Leber oder Herz. Viele andere Nebenprodukte lassen sich zu Heimtierfutter, Düngemitteln oder technischen Produkten weiterverarbeiten. Dadurch können große Teile des Tieres weiterverwertet werden.87
Quellen
1 Statistik Austria (statistik.at, STATCUBE: Versorgungsbilanz Geflügelfleisch; Zugriff: 21.09.2026; Werte gerundet)
2 Geflügelwirtschaft Österreich (2025): Daten und Fakten der österreichischen Geflügelwirtschaft
3 Servicestelle für nachhaltige Beschaffung von Ei und Geflügel (2022): Vom Mehr-Wert AMA-Gütesiegel zertifizierter Masthendl
4 Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (dlg.org: Merkblatt 406: Haltung von Masthühnern; Zugriff: 20.08.2026)
5 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
6 EU-Verordnung Nr. 1/2005 (Anhang I, Kapitel 1; Zugriff: 21.08.2026)
7 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
8 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
8 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
10 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
11 EFSA (2019): Slaughter of animals: poultry
12 Rautenschlein, Ryll (2014): Erkrankungen des Nutzgeflügels
13 Prescott et al. (2000): Catching and crating turkeys: effects on carcass damage, heart rate, and other welfare parameters
14 Hettmannsperger, Ruhnke (2026): Manual catching and transportation of poultry with a focus on chickens and European practices
15 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
16 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
17 Löhren (2012): Overview on current practices of poultry slaughtering and poultry meat inspection
18 EU-Verordnung Nr. 1/2005 (Artikel 3 Abschnitt e); Zugriff: 31.08.2026)
19 Löhren (2012): Overview on current practices of poultry slaughtering and poultry meat inspection
20 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
21 EU-Verordnung Nr. 1/2005 (Anhang I, Kapitel II, Punkt 1.1 u. 1.2; Zugriff: 21.08.2026)
22 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
23 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
24 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
25 Rechtsinformationssystem des Bundes, RIS (ris.bka.gv.at, Bundesrecht konsolidiert: Tiertransportgesetz, (§18); Zugriff. 20.08.2026)
26 Bio Austria (2025): Produktionsrichtlinien
27 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
28 EU-Verordnung Nr. 1/2005 (Kapitel V, Abschnitt 2.1 a); Zugriff: 20.08.2026)
29 EU-Verordnung Nr. 1099/2009 (Anhang II Abschnitt 1; Zugriff: 01.09.2026)
30 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
31 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
32 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
33 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
34 EU-Verordnung Nr. 1099/2009 (Anhang III Abschnitt 1.8 c; Zugriff: 21.08.2026)
35 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
36 EU-Verordnung Nr. 1099/2009 (Kapitel II, Artikel 4, Absatz 1; Zugriff: 02.09.2026)
37 BMASGK (2019): Durchführungserlass für die Durchführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei Geflügel und Hasentieren
38 EU-Verordnung Nr. 1099/2009 (Anhang I, Kapitel I; Zugriff: 01.09.2026)
39 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
40 EU-Kommission (2013): Report from the Commission to the European Parliament and the Council on the various stunning methods for poultry
41 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
42 Berg, Raj (2015): A review of Different Stunning Methods for poultry – Animal Welfare Aspects (Stunning Methods for poultry)
43 EU-Verordnung Nr. 1099/2009 (Anhang I, Kapitel I Tabelle 3; Zugriff: 01.09.2026)
44 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
45 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
46 Berg, Raj (2015): A review of Different Stunning Methods for poultry – Animal Welfare Aspects (Stunning Methods for poultry)
47 Löhren (2012): Overview on current practices of poultry slaughtering and poultry meat inspection
48 EFSA (2019): Slaughter of animals: poultry
49 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
50 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
51 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
52 Bauer, Smulders (2015): Tierproduktion und veterinärmedizinische Lebensmittelhygiene – ein synoptisches Lehrbuch
53 EU-Verordnung Nr. 1099/2009 (Anhang III Abschnitt 3; Zugriff: 01.09.2026)
54 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
55 Löhren (2012): Overview on current practices of poultry slaughtering and poultry meat inspection
56 Bauer, Smulders (2015): Tierproduktion und veterinärmedizinische Lebensmittelhygiene – ein synoptisches Lehrbuch
57 Löhren (2012): Overview on current practices of poultry slaughtering and poultry meat inspection
58 Bauer, Smulders (2015): Tierproduktion und veterinärmedizinische Lebensmittelhygiene – ein synoptisches Lehrbuch
59 Bauer, Smulders (2015): Tierproduktion und veterinärmedizinische Lebensmittelhygiene – ein synoptisches Lehrbuch
60 Löhren (2012): Overview on current practices of poultry slaughtering and poultry meat inspection
61 EU-Verordnung Nr. 853/2004 (Anhang III, Abschnitt II, Kapitel 4, Abschnitt 8.; Zugriff: 21.08.2026)
62 Bauer, Smulders (2015): Tierproduktion und veterinärmedizinische Lebensmittelhygiene – ein synoptisches Lehrbuch
63 EU-Verordnung Nr. 1099/2009 (Artikel 17; Zugriff: 21.08.2026)
64 BMASGK (2019): Durchführungserlass für die Durchführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei Geflügel und Hasentieren
65 BMASGK (2019): Durchführungserlass für die Durchführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei Geflügel und Hasentieren
66 EFSA (2019): Slaughter of animals: poultry
67 EU-Durchführungsverordnung Nr. 2019/627 (Artikel 10; Zugriff: 21.08.2026)
68 EU-Durchführungsverordnung Nr. 2019/627 (Artikel 11; Zugriff: 21.08.2026)
69 EFSA (2022): Welfare of domestic birds and rabbits transported in containers
70 EU-Durchführungsverordnung Nr. 2019/627 (Artikel 11; Zugriff: 21.08.2026)
71 Bauer, Smulders (2015): Tierproduktion und veterinärmedizinische Lebensmittelhygiene – ein synoptisches Lehrbuch
72 BMASGK (2019): Durchführungserlass für die Durchführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei Geflügel und Hasentieren
73 EU-Durchführungsverordnung Nr. 2019/627 (Artikel 25; Zugriff: 21.08.2026)
74 Rechtsinformationssystem des Bundes, RIS (ris.bka.gv.at, Bundesrecht konsolidiert: Fleischuntersuchungsverordnung, (Anhang I, Abschnitt V; Zugriff: 21.08.2026)
75 Löhren (2012): Overview on current practices of poultry slaughtering and poultry meat inspection
76 EU-Durchführungsverordnung Nr. 2019/627 (Artikel 35 u. 36; Zugriff: 21.08.2026)
77 AGES (ages.at: Salmonellen; Campylobacter; Zugriff: 24.08.2026)
78 Astruc, Terlouw (2023): Towards the use of on-farm slaughterhouse
79 Mancinelli et al. (2018): Mobile Poultry Processing Unit as a Resource for Small Poultry Farms: Planning and Economic Efficiency, Animal Welfare, Meat Quality and Sanitary Implications
80 Hoeksma et al. (2017): An extended theory of planned behaviour to predict consumers' willingness to buy mobile slaughter unit meat
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83 Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz (2025): Leitfaden für bewährte Verhaltensweisen
84 Rechtsinformationssystem des Bundes, RIS (ris.bka.gv.at, Bundesrecht konsolidiert: Lebensmittelhygiene-Direktvermarktungsverordnung, (§ 8); Zugriff. 03.09.2026)
85 Rechtsinformationssystem des Bundes, RIS (ris.bka.gv.at, Bundesrecht konsolidiert: Tierschutzgesetz, (§ 32); Zugriff. 03.09.2026)
86 Rechtsinformationssystem des Bundes, RIS (ris.bka.gv.at, Bundesrecht konsolidiert: Tierschutz-Schlachtverordnung, (§ 11); Zugriff. 03.09.2026)
87 EU-Verordnung Nr. 1069/2009