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Wärmende Rezeptidee im Herbst: Kürbisgulasch

Kühlere Temperaturen, kürzere Tage und ... bunte Kürbisse. Diese Herbstzeit-Kombination ruft nach einem wärmenden Kürbisgulasch. Dieses einfache Rezept kombiniert Hokkaidokürbis mit Erdäpfeln, Paprika und feinen Gewürzen. Unsere vegane Gulasch-Version mit vielen regionalen Zutaten ist ein einfaches Gericht, das du in der Kürbiszeit nachkochen kannst.

Rezept: Kürbisgulasch für vier Personen

Für Gulasch benötigt es nicht immer Fleisch. Wir haben ein sehr schmackhaftes, veganes Rezept für dich, das sowohl mit Hokkaido- als auch mit Butternuss-Kürbis zubereitet werden kann. Das Rezept reicht für vier Personen. Wer dennoch nicht auf Fleisch verzichten möchte, kann das Kürbisgulasch mit beispielsweise Rindfleisch ergänzen. Die Zubereitung des Kürbisgulaschs ohne Fleisch dauert etwa 40 bis 50 Minuten. Für eine rein pflanzliche Variante einfach darauf achten, dass die Gemüsebrühe ebenfalls vegan ist. Eine weitere Option ist das Gulasch mit Räuchertofu zu ergänzen. Dazu Tofu einfach würfelig schneiden, in einer separaten Pfanne mit etwas Öl anbraten und beim Abschmecken zum Gulasch geben.

Zutaten für das Kürbisgulasch

  • 1 große Zwiebel, fein gehackt

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

  • 2 Paprika (eine rote, eine gelbe), gewürfelt

  • 3 mittelgroße Kartoffeln, geschält und in kleine Würfel geschnitten

  • 600 g Hokkaido-Kürbis (oder Butternuss-Kürbis), entkernt und in Würfel geschnitten

  • 2 EL Olivenöl

  • 2 EL Tomatenmark

  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß

  • 1/2 TL Paprikapulver, scharf (nach Geschmack)

  • 1 TL Kümmel

  • 1 TL Majoran

  • 1 Dose gehackte Tomaten (ca. 400 g)

  • 500 ml Gemüsebrühe

  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

  • Frische Petersilie zum Garnieren

Kürbis-Wissen: ernten, lagern, verarbeiten

Der Kürbis ist ein sehr lagerfähiges Gemüse. Geerntet werden Kürbisse von August bis Oktober. Bei richtiger Lagerung und je nach Sorte (wie der Hokkaido zum Beispiel) sind sie bis zu einem halben Jahr haltbar. Wichtig dabei ist, dass die Schale des Kürbisses unbeschadet und der Lagerraum kühl und trocken ist. Am besten eignet sich dafür der Keller. Angeschnittene Kürbisteile dagegen müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie haben eine Haltbarkeit von wenigen Tagen. Vor dem Austrocknen hilft es, die Schnittfläche mit Frischhaltefolie abzudecken.

Zubereitung Kürbis-Gulasch

  1. Vorbereitung: Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Kartoffeln vorbereiten und in die entsprechenden Würfel schneiden. Den Kürbis ebenfalls in Würfel schneiden – beim Hokkaidokürbis kannst du die Schale dran lassen, da sie beim Kochen weich wird. Den Butternuss-Kürbis solltest du schälen.

  2. Anbraten: Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel darin glasig anbraten. Dann den Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten, bis er duftet.

  3. Gemüse hinzufügen: Paprika, Kartoffeln und Kürbis in den Topf geben und für etwa fünf Minuten mitbraten, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.

  4. Würzen: Tomatenmark unterrühren. Dann das Paprikapulver (edelsüß und scharf), Kümmel und Majoran dazugeben. Gut umrühren, sodass alles gleichmäßig mit den Gewürzen bedeckt ist.

  5. Köcheln lassen: Die gehackten Tomaten und die Gemüsebrühe hinzufügen. Alles gut umrühren, aufkochen und dann die Hitze reduzieren. Das Gulasch bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist und die Soße leicht eingedickt ist. Gelegentlich umrühren.

  6. Abschmecken: Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Soße zu dick wird, noch etwas Gemüsebrühe hinzufügen.

  7. Servieren: Das Kürbisgulasch in Schalen oder tiefen Tellern anrichten und mit frisch gehackter Petersilie garnieren.

Gulasch Serviervorschlag

Dazu passen frisches Brot und ein knackiger Salat. Guten Appetit!