Worauf soll man beim Umgang mit Gurken in der Küche achten?
Kühl lagern – aber nicht im Kühlschrank? Gurken sind empfindlicher, als viele denken. Warum zwölf bis 15 Grad ideal sind, weshalb sie nichts neben Äpfeln verloren haben und wann Salzen sinnvoll ist, haben wir für dich zusammengefasst. Ein Blick auf Lagerung zu Hause und typische Küchenfehler.
Wie lagert man Gurken richtig?
Zu Hause sollte die ganze Gurke bei zwölf bis 15 Grad Celsius aufbewahrt werden. Gurken sind empfindlich gegenüber Kälte und gehören deshalb nicht in den Kühlschrank, denn dort werden sie wässrig und weich. Optimal ist die Lagerung in einem kühlen Keller oder einem kühlen Vorratsraum. Im Kühlschrank (Gemüsefach) halten sich Gurken nur einige Tage. Optimalerweise umwickelt man die Gurke mit einem feuchten Tuch, damit sie langsamer austrocknet. Ganze Gurken sind bei richtiger Lagerung etwa zwei bis drei Wochen haltbar, verlieren jedoch mit der Zeit Vitamine und Chlorophyll.
Angeschnittene Gurken kann man im Gemüsefach des Kühlschranks lagern und innerhalb von zwei Tagen verzehren. Zum Einfrieren sind Gurken nicht geeignet. Dabei würde sich ihre Struktur verändern und sie wären nicht mehr knackig. Gurken sollte man nicht neben Äpfeln aufbewahren. Diese sondern nämlich das Reifegas Ethylen ab, das die Gurken schneller verderben lassen würde.
Soll man Gurken schälen?
Die Schale der Gurke enthält wertvolle Inhaltsstoffe, zum Beispiel Vitamine und Mineralstoffe. Wer diese erhalten möchte, sollte Gurken also nicht schälen. Vor dem Verarbeiten oder dem Verzehr sollte die Gurke mit kaltem Wasser gewaschen werden.
Wann salzt man Gurken?
Den Gurken die Flüssigkeit zu entziehen, indem man sie salzt und stehen lässt, ist nicht empfehlenswert, denn dadurch gehen neben Wasser auch wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Wer seine Gurken gerne salzt, sollte dies erst unmittelbar vor dem Verzehr tun. Dann bleibt wenig Zeit, in der das Salz der Gurke Wasser und Vitamine entziehen kann. Gleichzeitig gibt es Rezepte, bei denen genau dieser Effekt gewünscht ist: Ein klassisches Zaziki wird cremiger, wenn die geriebene Gurke davor gut abtropft.